Russland Geschichte: Heldentod, erste Wahl in Kirgisien
Moskau. Am 5. Februar 1924 wurde Alexander Matrossow in Dnepropetrowsk geboren. Er war eine Symbolfigur der Roten Armee und wurde postum zum „Helden der Sowjetunion“ ernannt. Am 5.Februar 1995 gab es die ersten demokratischen Wahlen in Kirgisien.
Der gelernte Schlosser wurde in die Armee eingezogen und 1943 an die Front bei Kalinin (heute wieder Twer) 135 Kilometer nordwestlich von Moskau geschickt. Am 22. Februar 1943 begann dort der Angriff des zweiten Bataillons der Roten Armee gegen eine der bestgesicherten Wehrmachts-Stellung dieser Frontlinie.
Ein Bunker der deutschen Stellungen beherrschte den Kampf und machte ein Weiterkommen der russischen Truppen unmöglich. Daraufhin warf sich Matrossow vor die Schießscharte des Bunkers. Er wurde tödlich getroffen, ermöglichte aber damit die Fortsetzung des Angriffs.
Stalin ernannte Matrossow später zum „Helden der Sowjetunion“. Heute kann man die Andenken an Matrossow im Historischen Museum am Roten Platz bewundern.
Erste demokratische Wahlen in Kirgisistan
Kirgisien (Kirgisistan) hatte 1991 beim Zusammenbruch der Sowjetunion seine Unabhängigkeit errungen. Noch 1990 hatte der kirgisische Oberste Sowjet Askar Akajew in das Amt des Staatspräsidenten gewählt. Am 5. Februar vor elf Jahren wurde er bei den ersten demokratischen Wahlen in Kirgisistan mit 70% der Stimmen in seinem Amt bestätigt.
Hauptsache, man lässt sich die Laune nicht verderben.Dann lässt es sich auch im hintersten russischen Dorf noch recht gut leben.( Topfoto: Mrozek/.rufo)