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Mittwoch, 30.08.2017

Russland Geschichte: Petersburger Hochwasser

St. Petersburg. Das Phänomen ist so alt wie die Stadt, in der es beobachtet wird: Im Gründungsjahr 1703 wurde in Petersburg das erste Hochwasser registriert. Am 30. August stieg das Wasser in der gerade gegründeten Stadt um zwei Meter in die Höhe.

Bei Russland-Aktuell
• Land unter in Kaliningrad: Pregel tritt über die Ufer (07.02.2011)
• Petersburg endgültig verdammt: Nie mehr Hochwasser (24.09.2010)
• 34 Tote: Staudammbruch in Kasachstan zerstört Dorf (15.03.2010)
• Platzregen in Petersburg: Newski steht unter Wasser (14.08.2009)
Seitdem hat das Newa-Delta an die 300 Mal Hochwasser erlebt. Die schlimmsten Überschwemmungen geschahen 1777, 1824 und 1924. Alexander Puschkin verewigte die Katastrophe von 1824 in seiner berühmten Verserzählung „Der eherne Reiter“.

Seit 1979 wurde im Finnischen Meerbusen an einem Hochwasser-Schutzdamm gebaut, der lange dazu verdammt zu sein schien, niemals fertig zu werden.

Aber im September 2010 verkündete die Petersburger Stadtregierung stolz: "Es wird nie mehr Hochwasser geben; der Damm ist fertig!"

(sb/.rufo)



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