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Edward Snowden soll für Pressefreiheit kämpfen. (Foto: TV)
Edward Snowden soll für Pressefreiheit kämpfen. (Foto: TV)
Mittwoch, 15.01.2014

Snowden erhält Posten im Fonds für Pressefreiheit

Moskau. Neuer Job für Edward Snowden: Der NSA-Whistleblower soll sich weiterhin um die Aufdeckung von Skandalen kümmern. Er wird in den Vorstand einer amerikanischen Stiftung für Pressefreiheit aufgenommen.

Ab Februar rückt der in Russland lebende Snowden in den Vorstand der amerikanischen „Freedom of the Press Foundation“ (FPF) auf. Die Stiftung selbst würdigt damit den „Mut“ des Geheimdienstenthüllers in der NSA-Affäre.

Enthüllungen als Basis der Demokratie


„Enthüllungen sind der Lebenssaft der Republik und zum ersten Mal hat die amerikanische Öffentlichkeit die Chance bekommen, darüber zu diskutieren, wie demokratisch die Massenüberwachungsprogramme der NSA sind“, erklärte FPF- Gründer Daniel Ellsberg. Ohne so mutige Menschen wie Snowden wäre verantwortungsbewusster Journalismus gar nicht möglich, fügte er hinzu.

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• Asylant Edward Snowden reist incognito durch Russland (17.09.2013)
• Snowdens Aufnahme in Russland – Putin zeigt Charakter! (08.08.2013)
• Moskau erteilt Snowden zeitweilige Aufenthaltserlaubnis (01.08.2013)
• Snowden bittet in Russland offiziell um Asyl (16.07.2013)
Snowden hatte im Sommer 2013 durch die Übergabe von streng geheimen Materialien an den Guardian-Korrespondenten Glenn Greenwald das Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von US-Geheimdiensten enthüllt. Bei seiner anschließenden Flucht landete er schließlich in Moskau, wo er nach wochenlangem Aufenthalt auf dem Flughafen Scheremetjewo schließlich politisches Asyl bekam.

Asyl unter Auflagen


Russlands Präsident Wladimir Putin verband die Vergabe des Asylstatus damals allerdings öffentlich mit der Forderung, keine weiteren Enthüllungen zu verbreiten, die den Amerikanern schaden. In den USA wird er weiterhin wegen Hochverrats gesucht.

Während die von Snowden bereits zuvor an verschiedene Medien übergebenen Materialien weiterhin Schlagzeilen machten, wurde es um den Amerikaner selbst still in Russland – bis sich im November sein Anwalt Anatoli Kutscherena zu Wort meldete und erklärte, dem Geheimdienstenthüller gehe in Russland das Geld aus.

Spenden halten Snowden über Wasser


„Die Ersparnisse, die er hatte, hat er inzwischen fast vollständig für Essen, Miete, Leibwächter und so weiter ausgegeben“, sagte Kutscherena, der betonte, Snowden habe nie mit den Informationen, die er besessen habe, gehandelt. Derzeit bestreite Snowden seinen Lebensunterhalt dank einiger Spenden, erklärte Kutscherena im Interview damals.

Ob Snowden durch seinen neuen Job nun ein regelmäßiges Gehalt und in welcher Höhe bezieht, ist unklar. Der Fonds für Pressefreiheit FPF wurde 2012 gegründet, um investigativen Journalismus zu unterstützen. Eigenen Angaben nach hat er bislang über Crowd-Funding 500.000 US-Dollar eingenommen und damit verschiedene Medien wie Wikileaks und das Bureau of Investigative Journalism unterstützt.

Dem Vorstand gehören neben Ellsberg unter anderem auch Hollywood-Schauspieler John Cusack und Snowdens Counterpart in der NSA-Affäre Greenwald an.

(ab/epd/.rufo)


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Stoll 17.01.2014 - 11:18

Snowdens aller Länder vereinigt Euch

Snowdens aus China, Russland, Ukraine, Südafrika, Nigeria..... wären für die Menschheit ein weiterer Baustein für eine Gegenbewegung zur immer mächtiger werdenden Kontrolle der Regierungen.


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