Askar Akajew war von 1990 bis 2005 Präsident in Kirgisien (Foto: Schdanow/.rufo)
Aktualisiert 01.09.2009 11:29
Askar Akajew
Gestürzter Präsident der Republik Kirgisien.
Zitat: „Wir müssen radikalen Gruppen, die sich mit westlichem Geld auf eine Wiederholung der georgischen und ukrainischen Ereignisse in Kirgisien vorbereiten, die Stirn bieten.“ Geboren: Askar Askajewitsch Akajew, 10. November 1944 im Dorf Kysyl Bairak in der Kirgisischen Sowjetrepublik. Laufbahn: Doktor der Physik (1980), Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften Kirgisiens (1987), zwei Jahre später zu ihrem Präsidenten erwählt. 1990 erst zum Parlamentspräsidenten, am 27.10. zum Präsidenten Kirgisiens gewählt. In Präsidentschaftswahlen (1991) und einem Referendum (1994) im Amt bestätigt, ebenso in den Wahlen 1995 und 2000. 2005 während der Tulpenrevolution gestürzt, arbeitet seitdem als Dozent an der Moskauer Lomonossow-Uni. Freunde: Seine weitreichende Familie, der Präsident Kasachstans, Nursultan Nasarbajew. Feinde:Felix Kulow. Kurmanbek Bakijew Skandale: Die demokratische Vorbildfunktion für Zentralasien ging bei der Präsidentschaftswahl 2000 und der Parlamentswahl 2005 verloren. Wahlbeobachter monierten massive Unregelmäßigkeiten. Familie: Verheiratet, vier Kinder. Zwei von ihnen waren mit Parlamentsmandaten ausgestattet. Hobbys: Klassische Musik, Kunst.