Ilja Klebanow musste 2011 seinen Posten als Generalgouverneur räumen. (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 18.11.2011 10:13
Ilja Klebanow
Aufsichtsratschef von Sowkomflot. Ex-Generalgouverneur Nordwestrusslands.
Zitat: „Je mehr man mich kritisiert, desto sicherer weiß ich, ich bin auf dem richtigen Weg.“
Geboren: Ilja Josifowitsch Klebanow; 7. Mai 1951 in Leningrad.
Laufbahn: Abschluss des Leningrader Polytechnischen Instituts. Aufstieg vom Ingenieur zum Generaldirektor der optisch-mechanischen Vereinigung LOMO in Leningrad/ St. Petersburg. Stellv. Gouverneur v. St. Petersburg. Russischer Vize-Premier. Industrie- und Wissenschaftsminister. Von 2003 bis 2011 Generalgouverneur in Nordwestrussland, wird abgelöst von Nikolai Winnitschenko. Als Ersatz bekommt er den Posten des Aufsichtsratschefs der staatlichen Reederei Sowkomflot.
Feinde: Ex-Lada-Chef Boris Aljoschin. Viktor Iwanow. Die Wodkaproduzenten von St. Petersburg, die er als Vize-Gouverneur mit hohen Steuern aus der Stadt vergraulte.
Skandale: Verantwortlich für die Rettungsarbeiten der Kursk. Dabei belog er die Öffentlichkeit, indem er erst davon sprach, dass noch Klopfzeichen aus dem U-Boot zu hören seien, während er nachher behauptete, die Matrosen wären sofort tot gewesen.
Familie: Verheiratet, zwei Kinder. Eine Tochter und einen Sohn.
... und in der Ferne glänzen die goldenen Kreml-Kuppeln vor dem Winterpanorama der Stadt Moskau. Das historische Moskau, das "Goldköpfige" genannt, hatte 40x40 goldene Kirchenkuppeln. ( Topfoto: mig/.rufo)