Michail Piotrowski leitet seit Anfang der 90er Jahre die Eremitage in St. Petersburg (Foto: TV)
Michail Piotrowski
Direktor der Petersburger Eremitage
Zitat: „Das Ziel des Feindes besteht darin, Russland seines Glaubens in Russland zu berauben, aber wir müssen an unser Land glauben.“ Geboren: 9. Dezember 1944 in Jerewan (Armenien) Laufbahn: Ab 1961 Studium der Arabischen Philologie an der Leningrader Universität; Abschluss 1967 mit Auszeichnung. Bis 1991 Arbeit in der Leningrader Filiale des Instituts für Orientalistik, Teilnahme an mehreren archäologischen Expeditionen. Seit 1992 Direktor der Eremitage in St. Petersburg. Freunde: Michail Schwydkoi, Alexander Sokurow, Tatjana Parfjonowa. Feinde:Valentina Matwijenko und Alexej Miller wegen deren Pläne für einen riesigen Gazprom-Turm im Zentrum von Petersburg. Ansonsten alle, die auf dem Schlossplatz Konzerte und Filmfestivals veranstalten wollen. Skandale: Im August 2006 wurde das Verschwinden von 221 Kunstgegenständen aus der Eremitage entdeckt. Piotrowski konnte nur mit Mühe seinen Posten halten, auch weil der Leiter der Staatsagentur für Kultur und Kinematografie, Michail Schwydkoi, ihm den Rücken stärkte. Familie: Verheiratet, ein Sohn und eine Tochter. Hobbies: Islamische Kunst, Schals, Bewahrung des Petersburger Kulturerbes.
... und in der Ferne glänzen die goldenen Kreml-Kuppeln vor dem Winterpanorama der Stadt Moskau. Das historische Moskau, das "Goldköpfige" genannt, hatte 40x40 goldene Kirchenkuppeln. ( Topfoto: mig/.rufo)