Pjotr Latyschew war bis zu seinem überraschenden Tod Generalgouverneur des Ural-Gebiets (Foto: uralfo.ru)
Aktualisiert 06.12.2010 10:18
Pjotr Latyschew
Generalgouverneur des Ural-Bezirks. Generaloberst der Miliz.
Zitat: „Wir müssen einander vertrauen, damit wir zusammen arbeiten können, und nicht immer denken, dass alle in Russland Halsabschneider sind.“
Geboren: am 30. August 1948 in Chmelnizki (Ukraine).
Gestorben: 2. Dezember 2008 in Moskau an Herzversagen.
Laufbahn: Arbeit bei der Miliz in Perm. Leiter der Verwaltung für innere Angelegenheiten in der Region Krasnodar. Volksdeputierter. Stellvertretender Innenminister. Generalgouverneur im Ural-Bezirk.
Freunde:Wladimir Putin, der Putin-Vertraute Dmitri Kosak, der Gouverneur des Gebietes Tscheljabinsk Pjotr Sumin, Vize-Premier Sergej Sobjanin (einst unter ihm Gouverneur in Tjumen).
Feinde: Der Ex-Präsident der Republik Baschkirien, Murtasa Rachimow. Der Ex-Gouverneur des Gebietes Swerdlowsk, Eduard Rossel. Der Ex-Gouverneur von St. Petersburg Wladimir Jakowlew. Kacha Bendukidse.
Skandale: Latyschew wollte seine Residenz im Jugendkulturhaus in Jekaterinburg unterbringen. Die Jugendlichen und ihre Eltern verteidigten das Gebäude erfolgreich mit einer Sitzblockade.
Familie: War verheiratet und hatte zwei Söhne.
Hobbys: Vorsitzender des Zentralrates der Sportgesellschaft Dynamo.
Sicherheitsabstand sieht anders aus. Aber wenn an der Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg der Rundflug-Helikopter startet und landet, sind Zuschauer immer ganz nah dabei. Sobald sie allerdings der Rotorwind samt Staubwolke erfasst, haben die Neugierigen wieder etwas Nützliches fürs Leben gelernt. (Topfoto: Deeg/.rufo)