Rem Wjachirew war als Gazprom-Chef einer der mächtigsten Männer Russlands Ende der 90er Jahre (Foto: Djatschkow/.rufo)
Rem Wjachirew
Rentner. Milliardär. Ex-Gazprom-Chef.
Zitat: „Das Land hat Gas, das Land hat eine Zukunft, das Land hat einen Steuermann – Wladimir Wladimirowitsch Putin.“ Geboren: 23. August 1934 im Dorf Bolschaja Tschernigowka, Gebiet Kujbyschew (heute Samara). Laufbahn: Abschluss des Kuybischer Polytechnischen Instituts als Ingenieur für Öl- und Gasförderung (später Dissertation dazu). Vom Meistergehilfen zum Direktor des Ölkonzerns Orenburgneft. Stellvertretender Minister für Gaswirtschaft der UdSSR. Vize-Chef von Gazprom. Gazprom-Vorstandschef. Leiter des Beirats der Promstroibank. Freunde:Viktor Tscherkessow, Pjotr Rodionow (ehemalige rechte Hand von Wjachirew bei Gazprom) Feinde:Boris Nemzow, Sergej Kirijenko, Wladimir Putin, Dmitri Medwedew, Alexej Miller. Skandale: Als Vorstandschef von Gazprom schaffte er ein riesiges Vermögen zur Seite. Sicherte sich 35 Prozent der Gazprom-Aktien, doch musste er diese Papiere nach seinem erzwungenen Rücktritt bei Gazprom wieder zurückgeben. Familie: Verheiratet. Ein Sohn, eine Tochter. Hobbies: Schweinezucht.
Sicherheitsabstand sieht anders aus. Aber wenn an der Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg der Rundflug-Helikopter startet und landet, sind Zuschauer immer ganz nah dabei. Sobald sie allerdings der Rotorwind samt Staubwolke erfasst, haben die Neugierigen wieder etwas Nützliches fürs Leben gelernt. (Topfoto: Deeg/.rufo)