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Alexej Wenediktow (Foto: newsru.com)
Alexej Wenediktow (Foto: newsru.com)

Alexej Alexejewitsch Wenediktow

Chefredakteur der Radiosender „Echo Moskaus und „Radio Arsenal“.

Zitat: „Putin nennt mich verrückt.“
Geboren: 18.12. 1955 in Moskau.
Laufbahn: Abendstudium am Pädagogischen Lenininstitut in Moskau. Geschichtslehrer in einer Mittelschule. 1990 Wechsel zum Radiosender „Echo Moskaus“. Stieg vom Redakteur für Zeitungsauswertung zum Korrespondenten, Nachrichtenchef und schließlich Chefredakteur auf. Besitzt 18% der Aktien des Senders.
Freunde: Michail Gorbatschow. Wladimir Gussinski. Jegor Gaidar. Jewgeni Kisseljow, Viktor Schenderowitsch.
Feinde: Wladimir Putin. Alexej Miller.
Skandale: 2002 drohte Wenediktow mit seiner Kündigung wegen des Wechsels an der Führungsspitze von Gasprom-Media, der der Radiosender Echo Moskaus gehört. Der Konflikt zwischen der Medien-Holding und dem Radiosender konnte auf friedlichem Wege gelöst werden.
Familie: Verheiratet, hat einen Sohn.
Hobbies: Geschichte und zeitgenössische Politik. Spricht französisch.

Wenediktow in seinem Büro (Foto: echomsk.ru)
Wenediktow in seinem Büro (Foto: echomsk.ru)
Laufbahn:

Seit 2002: Chefredakteur des Senders „Radio Arsenal“.

Seit 1998: Chefredakteur des Radiosenders „Echo Moskaus“.

1996 – 1998: Einer von zwei Chefredakteuren bei „Echo Moskaus“. Nachrichtenchef.

1990 – 1996: Aufstieg vom Redakteur für Zeitungsauswertung, zum Korrespondenten und politischen Kommentator bei „Echo Moskaus“.

1979 – 2001: Geschichtslehrer an der Moskauer Mittelschule Nr. 875.

1978: Abschluss der Abendstudiums an der Historischen Fakultät im Moskauer Staatlichen Pädagogischen Institut „W. I. Lenin“.

Bei seinem Freund Jewgeni Kisseljow war er oft als Talkgast (Foto: itogi.ru)
Bei seinem Freund Jewgeni Kisseljow war er oft als Talkgast (Foto: itogi.ru)
Freunde und Team:

Ex-Präsident Michail Gorbatschow und Ex-Premier Jegor Gaidar.
Der Geschäftsmann Wladimir Gussinski, dem der Sender „Echo Moskaus“ bis 2001 gehörte. Zahlreiche Journalisten zählen zum Freundeskreis Wenediktows. Unter anderem der Ex-NTW und TWS-Chefredakteur Jewgeni Kisseljow, der heute die Wochenzeitung „Moskowskije Nowosti“ leitet.
Viktor Schenderowitsch ehemaliger Moderator der Satiresendung „Kukly“, Fernsehmoderatorin Swetlana Sorokina.
Zum Team Wenediktows gehören Sergej Buntmann als Stellvertretender Chefredakteur und Andrej Tscherkisow (Radiosprecher).

Feinde:

Wladimir Putin. Gasprom-Chef Alexej Miller, dessen Konzern die Medienholding Gussinskis zerschlug und den Fernsehsender NTW übernahm und auch beim Radiosender ein großes Aktienpaket hält.
Sergej Korsun verließ nach einem Konflikt mit Wenediktow den Radiosender.

Bei Russland-Aktuell
• Chefredakteure bitten Putin um Veto (22.11.02)
• „Echo Moskaus“-Team gründet neues Inforadio (28.2.02)
• „Echo Moskau“-Aktien an Ex-Wirtschaftsminister (26.7.01)
• Echo Moskaus: Kampf um Unabhängigkeit verloren (6.7.01)
• Wenediktow: Opposition zahlt siebenfache Miete (12.4.01)
Skandale:

2002 drohte Wenediktow mit seiner Kündigung wegen des Wechsels an der Führungsspitze von Gasprom-Media, der der Radiosender Echo Moskaus gehört. Der Konflikt zwischen der Medien-Holding und dem Radiosender konnte auf friedlichem Wege gelöst werden.
2001 verlässt Sergej Korsun nach einer Auseinandersetzung mit Wenediktow „Echo Moskaus“. Unterschiedliche Auffassungen über die Sendegestaltung führten zum Streit. Während Wenediktow einen Informationssender mit Nachrichten und Interviews aufbauen wollte, schlug Korsun vor, zwischen den Nachrichten Musik zu senden. Korsun war einer der Mitbegründer des Senders. Nach seinem Abgang gründete er den Radiosender „Nowosti on-line“.

Familie und Eltern:

Verheiratet mit Jelena Borissowna Sitnikow-Wenediktowa. Sie ist Mitarbeiterin bei „Echo Moskaus“, leitet eine Gartensendung.
Sein Sohn Alexej ist seit 2000 verheiratet.

Der Vater Wenediktows starb als Flottenoffizier 1955 beim Untergang eines der ersten sowjetischen Atom-U-Boote. Wenediktows Mutter starb 1998.

Hobbies und Charakter:

Geschichte und zeitgenössische Politik. Spricht franzöisch.
Er legt keinen großen Wert auf Äußerlichkeiten, läuft in einem bequemen doch zerschlissenen Pullover herum. Macht nicht gern Urlaub auf dem Land. Zweimal wöchentlich kauft er im „Dom Knigi“ auf dem Nowy Arbat das halbe Buchgeschäft leer. Er liest Biographien, Krimis, Science Fiction.
Liebt französische Musik, die Beatles Lieder Andrej Makarewitschs.
Sergej Korsun nannte Wenediktow einen begabten aber auch autoritären Leiter.

Wenediktow im Interview (Foto: Djatschkow/.rufo)
Wenediktow im Interview (Foto: Djatschkow/.rufo)
Zitate:

„Beim Radio nahmen sie mich, weil sie jemanden brauchten, der das Telefon abnimmt.“

«Ich bin ein absolut parteiischer Mensch und ich bin stolz darauf.»

«In der russischen Politik gibt es viele mir sympathische oder unsympathische Menschen. Aber ganz wenige ehrliche.»

Michail Lessin zu Wenediktow: „Der Präsident hat mich vor kurzem gefragt, warum ich „Echo Moskaus“ bisher noch nicht abgeschaltet habe. Ich versicherte ihm, dass das Bild schon abgeschaltet sei und es nur noch Probleme mit dem Ton gebe.“

Weitere Quellen im Internet:

Bio Wenediktows bei “Echo Moskaus”

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Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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