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Samstag, 03.03.2007
Zahlreiche Festnahmen bei Demonstration in Petersburg
St.Petersburg. Bei Protestdemonstrationen im Zentrum St.Peterssburgs sind am Samstag etwa 50 Menschen vorläufig festgenommen worden. Die Demonstration, die unter der Bezeichnung "Marsch der Unzufriedenen" von einem breiten Bündnis kleinerer oppositioneller Organisationen vorbereitet wurde, war von den Behörden verboten worden. Vor Beginn der Demonstration wurde der Dichter Eduard Limonow festgenommen.
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Die Demonstration sollte sich gegen Erhöhung kommunaler Gebühren und gegen befürchtete Manipulationen bei den Kommunalwahlen am kommenden Wochenende richten.
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Zu den Organisatoren gehörten die sozialliberale Oppositionspartei "Jabloko", Gruppierungen aus dem Umfeld der verbotenen Nationalbolschewistischen Partei um den Dichter Eduard Limonow, Politiker wie der wirtschaftsliberale Ex-Premier Michail Kassjanow oder der Ex-Schachweltmeister Garri Kasparow.
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Beim Versuch, auf dem Newski Prospekt zu demonstrieren kam es zu kurzen aber heftigen Auseinandersetzungen mit der Miliz.
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Die Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko nannte die Demonstration eine "Provokation" von Angereisten. Da die Demonstranten teilweise Parolen zur Unterstützung von Michail Chodorkowski und Boris Beresowski trugen, sei auch klar, wer das Ganze bezahlt habe, sagte Matwijenko auf einer Veranstaltung der Kreml-Partei "Einiges Russland". (mig/.rufo)
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