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| Eduard Limonow gilt als Skandalpolitiker in Russland (Foto: lenta.ru) | |
Aktualisiert 18.12.2008 09:59
Eduard Limonow
Dichter, Journalist, Vorsitzender der National-bolschewistischen Partei Russlands (NBP).
Zitat: „Putin wird nichts in Russland ändern können. Die Bürokratie ist es doch, die alles blockiert. Es muss grundsätzlich alles anders werden.“ Geboren: als Eduard Wenjaminowitsch Sawenko am 22.Februar 1943 in Dserschinsk bei Nischni Nowgorod als Offizierssohn. Laufbahn: 73-91 Exil in den USA, Erfolgsautor kulturkritischer Romane, 1992 Mitglied der Schirinowski-Partei, gründet 1994 die Nationalbolschewsitische Partei, 2001-2003 im FSB-Untersuchungsgefängnis Lefortowo. Terrorismusprozess. 2005 Verbot der NBP. Seit 2006 im Oppositionsbündnis "Anderes Russland". Freunde: Garri Kasparow, Alexander Prochanow, Parteigenossen der NBP, Alu-Mafiosi Bykow. Feinde: Ex-FSB-Chef Patruschew, Ustinow, Hitler-Fan Barkaschow, Oligarch Oleg Deripaska. Regisseur Michalkow Skandale: Kokettiert mit Homosexualität in Werken wie „Russischer Dichter bevorzugt große Neger“; Beteiligung an serbischem Paramilitär; angeblicher Versuch, Partisanengruppen im Altai zu organisieren. Familie: zweimal offiziell verheiratet, keine Kinder. Hobbies: Revolution, Schneidern und Kochen. Liebt an Frauen „vor allem den Körper“, an Männern die Dummheit: „so kann man leichter mit ihnen reden”.
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