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Typisch Moskau: Auf dem Roten Platz ist das Radfahren sogar verboten (Foto: ld/.rufo)
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Dienstag, 26.04.2011

Moskauer Verkehrsplaner erfinden das Fahrrad neu

Moskau. Kampf dem Stau: Die Moskauer Stadtverwaltung will die Nutzung von Fahrrädern als innerstädtische Verkehrsmittel unterstützen – und hat den Bau von Radwegen und Fahrradständern an Metrostationen angekündigt.

Was in anderen Metropolen völlig normal ist, soll nun auch in Moskau den Straßenverkehr und die Luft entlasten: Dem Fahrrad soll auch als Verkehrsmittel wieder zu seinem Recht verholfen werden.

Mit dem Bike zur Metro - oder zum Fußball


Nikolaj Ljamow, Vizebürgermeister für Verkehrsentwicklung, kündigte auf einer Sitzung der Stadtregierung jedenfalls den Bau bzw. die Anlage von Radwegen zu Punkten mit erhöhtem Publikumsverkehr an.

Bei Russland-Aktuell
• Autofreier Tag in Moskau: Fahrrad hat keine Chance (22.09.2010)
• Petersburgs erste Brücke mit Fahrradweg eröffnet (20.09.2010)
• Moskau mit Kindern: Moskau macht Spaß, die Fortsetzung (11.06.2010)
• Per Fahrrad von Berlin über Russland nach Teheran (02.12.2009)
• Zarizyno soll zur Oase für Fahrradfahrer werden (22.10.2009)
Auch sollen laut Lamow Karten mit geeigneten Rad-Routen aufgelegt werden. An Bahnhöfen und Metrostationen sollen Abstellmöglichkeiten für 10.000 Drahtesel geschaffen werden.

Das russische Verkehrsministerium hatte schon 2007 ein Konzept zur Entwicklung des Radverkehrs in Russland vorgelegt, das aber zumindest in der Hauptstadt bisher keinerlei Folgen zeitigte.

Petersburg ist eine Speichenlänge voraus


In St. Petersburg wurden in jüngster Vergangenheit bei Neubauten von Straßen und Brücken, zum Beispiel in der Nähe des im Bau befindlichen neuen Zenit-Stadions auf der Kreuzinsel Radwege angelegt. Ansonsten ist die Newa-Metropole aber auch nicht fahrradfreundlicher organisiert als Moskau – sprich: Radwege und Fahrradständer fehlen eigentlich völlig.

In der tiefsten Provinz ist man da manchmal schon weiter: Die Verwaltung der Kreisstadt Narowtschat im Gebiet Pensa schaffte beispielsweise für ihre Beamten Fahrräder und Motorroller als neue Dienstfahrzeuge an und kümmerte sich um die Aufstellung von Fahrradständern.

Laut Wassili Botschkarjow, dem Gouverneur von Pensa, hat diese Fortbewegungs-Methode auch den Vorteil, dass den Beamten Straßenschäden und sonstige Mängel im Stadtbild bedeutend besser auffallen als bei Fahrten im Dienstwagen.



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