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Die alten Tupolew-134 sollen von den Rollbahnen verschwinden. (Foto: Deeg/.rufo)
Die alten Tupolew-134 sollen von den Rollbahnen verschwinden. (Foto: Deeg/.rufo)
Donnerstag, 23.06.2011

Nach Absturz: Medwedew will alle Tu-134 verbieten

Moskau. Präsident Medwedew hat nach dem Absturz bei Petrosawodsk gefordert, in kürzester Frist alle Flugzeuge vom Typ Tupolew-134 aus dem Verkehr zu ziehen. Die Unglücksmaschine war aber anscheinend technisch einwandfrei.

„Ich habe das Ministerium angewiesen, die Tu-134 so schnell wie möglich aus dem Betrieb zu nehmen. Es wird Zeit, das zu tun“, erklärte Dmitri Medwedew am Donnerstag bei einem Besuch bei der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

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• TU-Anflug im Nebel: Karelien-Crash ähnelt Smolensk (21.06.2011)
• Luftfahrtbehörde plant Flugverbot für Tu-154M (11.03.2011)
• Piloten bekommen hohe Orden für Notlandung in der Taiga (16.11.2010)
• Medwedew hat das Präsidentenflugzeug geschrumpft (28.10.2010)
Die alten Tupolews sollen bereits 2012 von allen Linienflügen verschwunden sein. Medwedew betont dabei, seine Anordnung habe nichts mit dem Absturz bei Petrosawodsk zu tun, bei dem in der Nacht auf Dienstag 45 Menschen ums Leben gekommen waren.

Unglücks-Tupolew hatte keine Schuld


Die Untersuchungskommission zur Feststellung der Gründe für das Unglück schließt derweil technisches Versagen des Flugzeugs aus – die Motoren der Tu-134 hätten bis zur Berührung mit dem Boden einwandfrei gearbeitet.

Damit ist eine der drei Versionen für den Absturz hinfällig. Alles weißt auf einen Pilotenfehler bei widrigen Witterungsverhältnissen hin. Dies hatte auch Vizepremier Sergej Iwanow gleich nach der Katastrophe angenommen:

“Ich lasse heute nicht einmal eine Krähe landen!“


„Ich möchte der Untersuchung nicht vorgreifen, aber nach den ersten Fakten zu schließen, ist ein Pilotenfehler unter schlechten Wetterbedingungen offensichtlich“, hatte er am Dienstag erklärt.

Sergej Schmatko – der Lotse, der die Maschine bei der Landung begleitete – hatte den Piloten das Aufsetzen verboten, aber sie hatten es trotzdem versucht. „So ein Nebel, ich lasse heute gar kein Flugzeug landen; nicht mal Krähen erlaube ich die Landung“, zitiert ihn eine russische Boulevardzeitung.



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