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| Alexi: Die Kirche glaubte fest an den Sieg (Foto: Gawrilow/.rufo) | |
Sonntag, 08.05.2005
Patriarch würdigt sowjetische Soldaten
Moskau. Der russische Patriarch Alexi II. hat vor dem 60. Jahrestag des Kriegsendes den Heldenmut der russischen Soldaten gewürdigt. Die Kriegsgeneration sei durch ihre Selbstlosigkeit ein echtes Vorbild.
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„Unsere Krieger hatten ein gemeinsames, hohes Ziel“, so Alexi II. in einer Erklärung zum Sieg über Hitlerdeutschland, „sie schützten nicht nur ihre Heimat, ihre Familien und Häuser, sondern die ganze Welt vor einer tödlichen Bedrohung.“ Der mit der antichristlichen, nationalsozialistischen Ideologie bewaffnete Feind habe nach der Weltherrschaft gegriffen. Das russische Volk habe im Kampf für die „Rettung der Menschheit“ die größtem Opfer erlitten.
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Viele Menschen hätten während der Entbehrungen der Kriegszeit aber auch zum orthodoxen Glauben gefunden, so das Kirchenoberhaupt weiter. „Die Russische Orthodoxe Kirche glaubte standhaft an den bevorstehenden Sieg und segnete die Armee und das ganze Volk für die Verteidigung des Vaterlandes“, so Alexi.
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Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion hatte Sowjetherrscher Jossif Stalin die Repressionen gegen die orthodoxe Kirche ein wenig gelockert. Einige der zuvor geschlossenen Kirchengebäude konnten durften wieder geöffnet werden, eine Reihe von Priestern wurde aus den Straflagern entlassen und die Russische Kirche durfte nach über zehn Jahren ohne Patriarchen wieder ein neues geistliches Oberhaupt wählen.
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(epd/kp)
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