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Die Angeklagten des ersten Politkowskaja-Prozesses müssen vorerst nicht wieder vor Gericht (Foto: newsru)
Die Angeklagten des ersten Politkowskaja-Prozesses müssen vorerst nicht wieder vor Gericht (Foto: newsru)
Donnerstag, 03.09.2009

Politkowskaja-Prozess muss neu aufgezäumt werden

Moskau. Der erneute Politkowskaja-Prozess gegen einige Randfiguren des Mordes verschiebt sich auf unbestimmte Zeit: Das Oberste Gericht hat den Fall heute an die Staatsanwaltschaft zur Überarbeitung zurückgegeben.


Der anstehende erneute Prozess gegen vier mutmaßliche Mittäter müsse mit der Haupt-Strafsache gegen Auftraggeber und Täter zusammengelegt werden, urteilte das Oberste Gericht.

Prozess platzt wenige Tage vor Neuauflage


Das Oberste Gericht kam mit seiner Entscheidung einem Antrag von Staatsanwaltschaft und Anwälten der Hinterbliebenen von Anna Politkowskaja nach. Sie hatten die Zusammenlegung der beiden Verfahren gefordert. Ein Moskauer Stadtgericht hatte zuvor im August diesen Antrag abgelehnt und den Prozessbeginn gegen vier mutmaßliche Mittäter bei dem Mord an der kritischen Journalistin auf den 7. September festgelegt.

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• Politkowskaja-Prozess: Es gibt keinen Aufschub (07.08.2009)
• Gericht vertagt neuen Prozess im Mordfall Politkowskaja (05.08.2009)
• Glatte Freisprüche im Mordprozess Politkowskaja (19.02.2009)

Die Auftraggeber sind nicht ermittelt


Anna Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006 vor ihrer Wohnung erschossen. Die Hintermänner der Tat konnten bis heute nicht identifiziert werden. Als mutmaßlicher Mordschütze gilt der Tschetschene Rustam Machmedow, der sich im Ausland versteckt halten soll.

Freisprüche in der ersten Runde


In einem ersten Prozess gegen die mutmaßlichen Beihelfer der Tat wurden seine beiden Brüder Ismail und Dschabrail Machmudow, der Polizist Sergej Chadschikurbanow und der FSB-Oberst Pawel Rjagusow von den Geschworenen aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Daraufhin hagelte es viel Kritik an der schlampigen Prozessvorbereitung der Ermittler und der Staatsanwaltschaft. Das Oberste Gericht annullierte im Juni das Urteil aus erster Instanz und ordnete einen neuen Prozess an.



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