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In diesem Plattenbau in Tula ereignete sich  der aufesehenerregende Mord. (Foto: newsru.com)
In diesem Plattenbau in Tula ereignete sich der aufesehenerregende Mord. (Foto: newsru.com)
Donnerstag, 04.08.2011

Polizei bestätigt: fünffacher Mord in Tula aufgeklärt

Tula. Der fünffache Mord in der mittelrussischen Stadt Tula, der in Russland viel Aufsehen erregt hatte, ist aufgeklärt. Der Mörder soll der Geliebte der einen Ermordeten sein.

Es hatte viele Mutmaßungen darüber gegeben, warum die Familie – zwei Frauen und drei Kinder – erschlagen wurde. Eine der vielen Versionen für die Tat hatte lautet: „Ein eskalierter Streit wegen eines schlecht reparierten Computers."

Jetzt geht die Polizei davon aus, dass der Mörder der Geliebte der jüngeren Frau war.


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Ein Einzeltäter


Am Mittwoch waren zwei Männer festgenommen worden. Die Leiterin des Untersuchungskomitees im Gebiet Tula hatte der Presse mitgeteilt, es handele sich um einen Einzeltäter.

„Der Mörder ist ein junger Mann. Über die Motive kann ich nichts sagen. Welche Motive kann jemand haben, der fünf Menschen tötet?“, hatte es in einer Erklärung geheißen.

Mutter, Tochter und drei Enkel


Die lokale Innenbehörde hatte tagelang von drei möglichen Motiven gesprochen: religiösen, beruflichen und privaten. In der Presse hatte es geheißen, die Frauen hätten einer Sekte angehört. Da die eine Frau Immobilienmaklerin war, kam die Version auf, es hätte berufliche Konflikte gegeben.

Als drittes wurde eine „unerwiderte Liebe“ angeführt. Die dritte Version kommt der Wahrheit wahrscheinlich am nächsten.

Bei den Ermordeten handelt es sich um eine 1950 geborene Frau, ihre 1976 geborene Tochter und deren Kinder – drei Jungen im Alter von neun, sechs und drei Jahren. Alle wurden mit einem schweren Gegenstand erschlagen, der bisher nicht aufgefunden wurde.

“Ordentlich aufgeschichtet in der Badewanne“


Der Mord wurde wahrscheinlich in der Nacht auf den 25. Juli begangen. Entdeckt wurden die Leichen erst am 1. August, nachdem die Nachbarn auf der siebten Etage des neunstöckigen Hauses wegen Leichengeruch die Polizei alarmiert hatte.

Dass die Opfer ihren Mörder kannten, steht außer Zweifel. In der Wohnung gab es keine Spuren eines Kampfes. Die Leichen der beiden Frauen „lagen ordentlich aufgeschichtet in der Badewanne, die Tür war von außen abgeschlossen“, teilten die Ermittler mit.



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