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Radarfalle voraus? Einen "Ausländer" auf der Straße müsste dies jetzt nicht kümmern. Noch. (Foto: mintrans.ru)
Radarfalle voraus? Einen "Ausländer" auf der Straße müsste dies jetzt nicht kümmern. Noch. (Foto: mintrans.ru)
Montag, 29.04.2013

Radarfallen sind einäugig blind: Noch dürfen Ausländer rasen

Moskau. Wer es besonders eilig hat auf Moskaus Straßen, besorge sich ein Auto mit ausländischer Nummer: Dann bekommt man nämlich keine Strafzettel wegen zu schnellen Fahrens. Den Behörden gefällt das allerdings nicht.

Im russischen Innenministerium ist man beunruhigt, weil immer mehr Autos mit ausländischen Nummernschildern auf den Straßen unterwegs sind. Allerdings fürchtet man hier keine Invasion „ausländischer Agenten“ oder mangelndes Verständnis der Besonderheiten des russischen Straßenverkehrs-Wesens – sondern schlichtweg eine Verrohung der Sitten durch trickreiche Zeitgenossen.

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• Parksünder werden gescannt: neue Strafzettel-Automatik (11.11.2011)
• Moskauer Verkehrskameras lassen Strafzettel hageln (07.10.2011)
• Neue Moskauer Autos bekommen sechste Regionalkennung (22.06.2010)
• Verkehrssicherheit: Schirinowski für Tempolimit 70 (10.06.2010)
Denn wer ein Fahrzeug mit ausländischer Nummer fährt, braucht die in letzter Zeit in Russland massiv eingeführten automatischen Radarfallen nicht zu fürchten: Das System funktioniert nicht, wenn an dem geblitzten Auto eine nicht-russische Kennung hängt. Denn dann ist das Fahrzeug nicht in der Datenbasis der Verkehrspolizei – und mithin hat man keine Adresse, wo man den Bußgeldbescheid hinschicken könnte. Strafen eintreiben kann die Verkehrspolizei bei solchen Automobilistengegenwärtig nur, wenn sie von deren Inspektoren persönlich angehalten werden.

Die Zunahme von ausländischen Fahrzeugen beunruhigt jetzt vor allem die Moskauer Behörden: Dort hat man mit gehörigem Aufwand in letzter Zeit schon 600 automatische Überwachungskameras installiert, bis zum Jahresende sollen es 1.000 werden.

Notorische Raser holen sich baltische Nummern


Während „normale“ russische Autofahrer inzwischen wissen, dass es nicht angeraten ist, im Sichtbereich dieser Radarfallen die Geschwindigkeit zu überschreiten oder dem Nahverkehr vorbehaltene Spuren zu benutzen, können „Ausländer“ hier munter draufhalten – und das wird ausgenutzt.

Wie die Zeitung „Kommersant“ berichtet, gibt es im Internet inzwischen detaillierte Anleitungen, wie sich tempoverliebte russische Autofahrer ein Auto mit Zulassung in den baltischen Staaten beschaffen können – und damit den Radarfallen eine lange Nase drehen können.

Ein echter Nachteil des Fahrens mit ausländischem Nummernschild in Russland ist allerdings, dass der russische Zoll ein solches Fahrzeug zollfrei nur für ein halbes Jahr am Stück ins Land lässt. Dann muss es wieder über die Grenze verschwinden – kann aber sofort darauf erneut „vorübergehend importiert“ werden.

Bei der Ausreise kommt die Quittung


An der Grenze möchten Polizei und Zoll nun auch die bisher immunen Verkehrssünder unter ausländischer Flagge abgreifen: Eine gemeinsame Initiative der beiden Behörden sieht vor, eine gemeinsame Datenbasis der nach Russland einfahrenden ausländischen Autos anzulegen. Dann hätten die Grenzer die Möglichkeit, bei der Ausfuhr des negativ aufgefallenen Fahrzeugs die angesammelten Strafzettel zu präsentieren.

Sollte sich der Besitzer weigern zu zahlen, möchte man gegen ausländische Fahrzeughalter ein Einreiseverbot und gegen russische Bürger ein Verbot der Wiedereinfuhr des betreffenden Kraftfahrzeugs verhängen.

Außerdem wird der Zoll auf diesem Weg die Verkehrspolizei über Autos informieren, deren Ausfuhr überfällig ist – und sie somit zur Fahndung ausschreiben.

Bei den städtischen Moskauer Verkehrsbehörden denkt man auch schon einen Schritt weiter: Russland müsste mit den EU-Staaten eine Vereinbarung über den Austausch von Kfz-Halterdaten abschließen. Dann könnten eines Tages auch Moskauer Strafzettel in Riga oder Düsseldorf eingetrieben werden.



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