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| Der syrische Staatschef Baschar al-Assad glaubt, dass Russland gegen seine Einkreisung vorgehen muss (Foto: Vesti) | |
Mittwoch, 20.08.2008
Auch Syrien will russische Raketen aufstellen
Moskau. Heute hält sich der syrische Präsident Baschar al-Assad in Moskau auf. Bei seinem dritten Besuch wird er über Wirtschaftsbeziehungen, eine Nahost-Friedenskonferenz und Luftabwehrraketen in Syrien sprechen.
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Die Handelszusammenarbeit von Syrien und Russland hat sich in den vergangenen drei Jahren rasant zugunsten beider Seiten entwickelt. Mittlerweile beträgt das Volumen 680 Millionen Euro. Der syrische Staatspräsident Baschar al-Assad wird heute mit seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew über einen weiteren Ausbau der Beziehungen sprechen.
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Nahost-Konferenz in Moskau Weiterer Punkt auf der Tagesordnung: die für dieses Jahr geplante Nahost-Konferenz in Moskau. Russland, die USA, die EU und die UNO hatten sich schon früher auf die Durchführung in der russischen Hauptstadt geeinigt.
Vor dem Auftakt des Treffens von al-Assad und Medwedew veröffentlicht die russische Tageszeitung „Kommersant“ heute Morgen ein Interview mit dem syrischen Staatschef, in dem al-Assad Russland die Stationierung von Iskander-Luftabwehrraketen auf syrischem Staatsgebiet vorschlägt.
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„Russland muss gegen Einkreisung vorgehen“ „Wir sind bereit, Russland zu unterstützen und seine Sicherheit zu festigen“, so al-Assad. „Ich denke, dass Russland wirklich über Gegenschritte nachdenken muss, um etwas gegen eine Einkreisung zu unternehmen“, so der syrische Staatschef gegenüber dem „Kommersant“.
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Moskau hat sich zu al-Assads Angebot, das als Antwort auf die Stationierung von US-Raketen in Polen gedacht ist, bisher noch nicht geäußert.
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