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| Atomenergie ja - Atombombe nein. AKW-Leitstand in Bushir (Foto: ORT) | |
Freitag, 28.04.2006
Iran-Atomkonflikt: Russland will keine Eskalation
Moskau. Es gehe heute im Uno-Sicherheitsrat nicht um ein Ultimatum, betont der russische Aussenminister Sergej Lawrow. Es gehe um Arbeit an dem Problem ohne zeitliche Beschränkung. Sanktionen werden heute nicht beschlossen.
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Der außenpolitische Sprecher der Duma Nikolai Kossatschow schätzt, eine UNO-Resolution werde es erst Mitte Mai geben. Diese werde dann allerdings schon nicht mehr Empfehlungscharakter haben, sondern bindend sein.
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Das russische Aussenministerium betont heute, dass heute im Sicherheitsrat nur der Vortrag El Baradeis gehört, aber keine Beschlüsse gefasst werden sollen. Das entspricht auch dem, was Kanzlerin Merkel und Präsident Putin gestern in Tomsk erklärten.
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Merkel und Putin hatten nach den Regierungskonsultationen betont, man müsse auch weiterhin gemeinsam handeln. Dies ist auch nach Meinung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier ein zentrales Element in der Iran-Politik.
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Putin: „Diplomatie kann Verschiedenes bedeuten“
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Angela Merkel erklärte auf der gemeinsamem Pressekonferenz, nach dem El-Baradei-Bericht vor dem Sicherheitsrat werde die Diskussion weiter gehen. Es werde noch eine ganze Reihe von Sitzungen zum Iran-Atomkonflikt stattfinden.
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Putin ergänzte, es könne nur eine diplomatische Lösung geben. Diplomatie könne aber durchaus „Verschiedenes“ bedeuten. Russland sei gegen Weiterverbreitung von Atomwaffen. Der Iran habe das Recht auf Atomenergie, müsse aber die Befürchtungen in der Welt zerstreuen, sagte Putin. (gim/.rufo)
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