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Dieses Jahr will Wladimir Putin nicht auf eine Frage-Lawine im Fernsehen antworten - der Kreml sucht ein "anderes Format" für den Bürgerdialog (Foto: tv/.rufo)
Dieses Jahr will Wladimir Putin nicht auf eine Frage-Lawine im Fernsehen antworten - der Kreml sucht ein "anderes Format" für den Bürgerdialog (Foto: tv/.rufo)
Mittwoch, 31.10.2012

Putin verzichtet 2012 auf Tele-Dialog mit dem Volk

Moskau. Zum ersten Mal seit zehn Jahren wird Wladimir Putin in diesem Jahr nicht seine traditionelle Live-Fragestunde für Bürger im Fernsehen abhalten. Es soll ein „anderes Format“ geben, heißt es im Kreml.


Wie der „Kommersant“ heute berichtet, werde für Ende November eine große Pressekonferenz mit Wladimir Putin geplant. Noch offen sei auch noch das Datum der jährlichen „Präsidenten-Botschaft“ an die beiden Parlamentskammern, sagte Putins Pressesprecher Dmitri Peskow.

Bei Russland-Aktuell
• Duma-Rede: Putin verspricht Wegekarten zu allen Fragen (11.04.2012)
• Putin: keine Teilnahme an Teledebatten vor der Wahl (12.01.2012)
• Putin: Volk soll Senatoren und Gouverneure wählen (15.12.2011)
• Große TV-Fragestunde: Putin stellt sich am Donnerstag (13.12.2011)
• Protestbewegung trifft auf Medwedews neue Initiativen (23.12.2011)
Dieser üblicherweise für programmatische Ankündigungen genutzte Auftritt des jeweiligen Kreml-Chefs können laut Peskow „nichts Vorläufiges sein, er sollte sehr ernsthafte strategische Orientierungspunkte enthalten“.

Müssen Medwedew-Reformen noch umgeschrieben werden?


Der Petersburger Politologe Michail Winogradow mutmaßt, dass die Putin-Rede zur Lage der Nation aufgeschoben wird, weil der Kreml erst noch eine eindeutige Position zu den angekündigten oder gestarteten Reform-Initiativen von Vorgänger Dmitri Medwedew ausarbeiten müsse.

Im letzten Jahr waren beide großen Auftritte im Abstand von einer Woche erst Mitte Dezember erfolgt: Erst hielt Putin seinen mehrstündigen Fernseh-Marathon ab, dann folgte Medwedew mit seiner Rede im Kreml. Zu dieser Zeit erlebte die Protestwelle gegen Wahlfälschungen bei der Duma-Wahl ihren Höhepunkt.

Einige der dabei vom „Tandem“ angekündigten Sytstem-Veränderungen wie die Direktwahl der Gouverneure oder eine leichtere Parteienzulassung wurden inzwischen umgesetzt, andere – wie die Schaffung eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders – sind noch in Arbeit.



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