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Russlands meistgesuchter Terrorist Doku Umarow ruft Tschetschenen zum Kampf in Syrien auf (Foto: TV)
Russlands meistgesuchter Terrorist Doku Umarow ruft Tschetschenen zum Kampf in Syrien auf (Foto: TV)
Freitag, 26.07.2013

Tschetschenen mischen im Syrien-Krieg mit

Moskau/Damaskus. Trotz Kadyrows Dementi: Über 100 Tschetschenen kämpfen im syrischen Bürgerkrieg mit. Sie sollen an mehreren blutigen Gewalttaten gegenüber der Zivilbevölkerung in Syrien beteiligt sein.

Der tschetschenische Terroristenführer Doku Umarow soll die Kämpfer für Syrien anwerben. Umarow habe zum Kampf gegen Syriens Herrscher Bashar al-Assad aufgerufen, sein Cousin Isa Umarow sei für die Verschickung verantwortlich, erklärte der Usman Fersauli, der bei den tschetschenischen Separatisten eine Art Außenminister spielt.

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Keine Probleme beim Überschreiten der Grenze


Fersauli bestätigte gegenüber der russischen Tageszeitung „Kommersant“ auch, dass derzeit über 100 tschetschenische Kämpfer in Syrien aktiv sind. Die Mehrheit komme aus dem Kaukasus, aber es gebe auch „europäische Tschetschenen“ in Syrien, dabei handelt es sich um die Kinder der Tschetschenen, die während des ersten oder zweiten Tschetschenienkriegs nach Europa flüchteten.

Die meisten Kämpfer sickern über die türkische Grenze nach Syrien ein. Isa Umarow selbst befinde sich derzeit in Syrien, doch „er kann problemlos die russische Grenze übertreten, um weitere Kämpfer anzuwerben“, teilte Fersauli mit.

Gräueltaten dokumentiert


Vor wenigen Tagen hatte das russische Außenministerium die Handlungen der Islamisten im Syrienkrieg hart verurteilt, die etwa 200 kurdische Zivilisten als Geiseln genommen hatten und mehrere von ihnen töteten. Die Geiselnahme war Antwort auf die von Kurden durchgeführte Gefangennahme des Feldkommandeurs Abu-Musaaba, der sich als Tschetschene bezeichnet.

Zudem tauchte ebenfalls kürzlich ein Video auf, dass die Enthauptung mehrerer christlicher Geistlicher in Syrien zeigt. Die Geistlichen wurden beschuldigt, mit Assads Truppen kooperiert zu haben. Ihnen wurde daher vor den Augen von Kindern der Kopf abgeschnitten. Auf dem Video sind im Hintergrund auch russische Stimmen mit kaukasischem Akzent zu hören.

Kadyrow glaubt nicht an tschetschenische Spur in Syrien


Tschetscheniens moskautreues Oberhaupt Ramsan Kadyrow hatte eine Beteiligung von Tschetschenen an den Auseinandersetzungen im Syrienkrieg stets bestritten. Es gebe „keine dokumentarischen Beweise“ dafür, dass Tschetschenen auf Seiten der Al-Kaida kämpften, sagte Kadyrow. Es könne auch keine geben, weil dem nicht so sei.

„Wir erinnern uns noch gut daran, wie es während der Phase der aktiven Kämpfe in Afghanistan in den Medien hieß, dass gegen die Koalitionstruppen einige zehntausend Tschetschenen kämpfen. Das ist eine neue Ente der gleichen Art“, so Kadyrow in Grosny.



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