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Die Skipisten in Sotschi sind fast bereit für die Olympiade. (Foto: mir24.tv)
Die Skipisten in Sotschi sind fast bereit für die Olympiade. (Foto: mir24.tv)
Mittwoch, 06.02.2013

Countdown für Sotschi: noch ein Jahr bis zur Olympiade

Sotschi. In genau einem Jahr beginnen die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Die Organisatoren versichern: der Zeitplan für das teuerste Sportfest aller Zeiten wird eingehalten. Putin will sich persönlich davon überzeugen.

Dmitri Tschernyschenko, der Leiter des Organisationskomitee Sotschi-2014, gibt sich optimistisch: „Wir sind voll im Zeitplan und stecken mitten in der wichtigsten und intensivsten Phase der Vorbereitung.“ Tatsächlich ist ein Teil der Sportstätten im Olympia-Park in der Stadt und draußen in den Bergen bereits fertig und wird fleißig getestet.

IOK-Offizielle voll des Lobes


Ansonsten ist die künftige Hauptstadt der XXII. Winterolympiade immer noch eine riesengroße Baustelle. An die rechtzeitige Fertigstellung der Sportstätten, des Media- und des Medizinzentrums sowie des Olympischen Dorfs glauben aber auch die Offiziellen vom Internationalen Olympischen Komitee (IOK).

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• St. Peter Line plant Kreuzfahrten nach Sotschi (24.01.2013)
• Gegen Olympia-Wucher: Regierung begrenzt Hotelpreise (11.12.2012)
• Olympisches Feuer für Sotschi startet in einem Jahr (08.10.2012)
•  500 Tage vor Olympia: Sotschi 2014 auf Zielgerade (25.09.2012)
• Sotschi-2014: Ski-Weltcup als erste Bewährungsprobe (10.02.2012)
So lobte Jean-Claude Killy, der Vorsitzende der Koordinations-Kommission des IOK, Sotschi bei seiner letzten Inspektionsreise im Oktober in den höchsten Tönen. Er habe „beeindruckende Fortschritte“ gesehen, besonders beim Hotel- und Straßenbau.

Putins Baby


Die Spiele in Sotschi sollen Russland ein dickes Image-Plus bringen. Damit das so wird, werden keine Kosten und Mühen gescheut. Mit astronomischen 1,5 Trillionen Rubeln (37 Milliarden Euro) werden die Spiele die teuersten in der olympischen Geschichte.

Das „Projekt Olympia“ steht zudem unter dem persönlichen Schutz von Staatspräsident Wladimir Putin. Er reist immer wieder an, um zu kontrollieren, wie es um den Fortgang der Arbeiten steht und die Skipisten zu testen. Sotschi-2014 ist so etwas wie ein „Putin-Baby“, und um das kümmert er sich ausgiebig.

Für Sotschi wird noch einmal an den Uhren gedreht?


So wird der leidenschaftliche Sportler auch bei der offiziellen Zeremonie zugegen sein, mit der am Donnerstag die letzten 365 Tage bis zur Entfachung des Olympischen Feuers eingeläutet werden. Schon heute hat er wieder auf der einen oder anderen Olympia-Kampfstätte vorbeigeguckt und sich auf den neuesten Stand der Dinge gebracht.

Beim Startschuss für den Olympia-Countdown wird auch IOK-Präsident Jacques Rogge mit von der Partie sein. Er schlägt übrigens die Wiedereinführung der sogenannten „Winterzeit“ in Russland vor, damit die Fernsehsender, die die drei Stunden Zeitunterschied kritisieren, bequemer arbeiten können.

In Russland wird die Abkehr vom „ewigen Sommer“ schon länger diskutiert. Jetzt könnte das „Argument Olympia“ den Ausschlag dafür geben, noch einmal an den Uhren zu drehen und den zweistündigen Zeitunterschied im Winterhalbjahr zurückzuholen.



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Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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