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| Der Flughafen Krasnojarsk wird zu einer Hafen-Sonderwirtschaftszone in Russland (Foto: lufthansa) | |
Dienstag, 03.06.2008
Drei Häfen werden zu Freihandelszonen in Russland
Moskau. Zwei Flughäfen und ein Seehafen im Gebiet Chabarowsk bekommen zukünftig den Status einer Sonderwirtschaftszone. Dies soll verstärkt Investitionen anlocken. Die Entscheidung tangiert auch die Lufthansa.
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Insgesamt 17 Häfen und Flughäfen hatten sich an der Ausschreibung des Wirtschaftsministeriums beteiligt. Gewinner sind nun die Flughäfen Krasnojarsk und Uljanowsk sowie der Pazifik-Hafen Sowjetskaja Gawan.
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Krasnojarsk soll Drehzentrum im internationalen Luftverkehr werden Zur Begründung heißt es, dass der Krasnojarsker Flughafen Jemeljanowo über eine entwickelte Infrastruktur verfüge und in der Lage sei, alle Flugzeugtypen abzufertigen. Zudem wurden die Reparaturbetriebe und der Güterterminal mit einer Abfertigungskapazität von 85.000 t pro Jahr hervorgehoben.
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Die Entscheidung Jemeljanowo zu einer Sonderwirtschaftszone zu machen, ergänze sich mit den Plänen, den Flughafen in Sibirien zu einem Hub im Ost-West-Verkehr auszubauen und einen Teil des Asienverkehrs über Krasnojarsk abzuwickeln, teilte das Wirtschaftsministerium mit.
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Zwischenlandepunkt für Lufthansa Cargo Erst vor kurzem hatte Lufthansa Cargo nach monatelangem Tauziehen ein „Memorandum of Understanding“ mit dem Flughafen Krasnojarsk unterzeichnet. Darin hatte sich Lufthansa Cargo bereit erklärt, den Flughafen als Zwischenlandepunkt bei der Bedienung der Ostasienrouten zu nutzen.
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Die Verleihung des Sonderwirtschaftszonenstatus an den Flughafen Uljanowsk-Wostotschny soll vor allem die dort ansässige Flugzeugbauindustrie unterstützen
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Endpunkt der BAM als Anfang der Sonderwirtschaftszone Der Hafen Sowjetskaja Gawan im Gebiet Chabarowsk verdankt seine Auswahl der günstigen geographischen Lage. Sowjetskaja Gawan ist Endpunkt der Eisenbahnlinie BAM (Baikal-Amur-Magistrale). Die Sonderwirtschaftszone im Hafen soll die Entwicklung von Schiffbau und Fisch verarbeitender Industrie vorantreiben.
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Die übrigen Projekte wurden zunächst abgelehnt. Allerdings haben alle „Verlierer“ der Ausschreibung im Herbst erneut die Möglichkeit, sich um den Status einer Sonderwirtschaftszone zu bewerben.
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