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Besiegeln Sarkozy und Putin bald eine Energiepartnerschaft mit Gas aus Nord und Süd ? (Foto: TV)
Besiegeln Sarkozy und Putin bald eine Energiepartnerschaft mit Gas aus Nord und Süd ? (Foto: TV)
Dienstag, 15.09.2009

Frankreich plant Einstieg bei Pipeline South Stream

Moskau. Russisch-französische Pipeline-Allianz: Paris will bei beiden russischen Gasleitungen Richtung Europa einsteigen. An Nord Stream beteiligt sich GdF Suez, am Nabucco-Konkurrenten South Stream hat EdF Interesse.

Auch bei den Franzosen ist das Hemd ist näher als die Hose. Trotz aller Verbundenheit zu den Staaten Osteuropas will sich Paris an beiden in Osteuropa kontrovers diskutierten Pipelines beteiligen. Denn Frankreich braucht das Gas, um seine eigene Energiesicherheit zu gewährleisten.

Einstieg bei Nord Stream im Oktober offiziell


Über den Einstieg des Konzerns GdF Suez bei der Ostseepipeline verhandeln Moskau und Paris schon länger. Im Oktober sollen nach Angaben von Gazprom-Vize Alexander Medwedew alle Formalitäten erledigt sein und GdF erhält neun Prozent der Anteile an der Betreibergesellschaft Nord Stream. Beteiligt sind daran zudem Gazprom (51 Prozent) die beiden deutschen Energieversorger E.on und Wintershall (dann je 16,5 Prozent) und die holländische Gasunie (neun Prozent).

Das Konzept der Ostseepipeline sieht den Bau einer Gasleitung quer durch die Ostsee vom nordrussischen Wyborg nach Greifswald vor. Fertigstellung ist 2013, pro Jahr sollen über 30 Milliarden Kubikmeter Gas durch die Leitung fließen. Anschließend kann die Trasse auf dem Landweg bis in die Niederlande und weiter nach Frankreich und sogar Großbritannien verlängert werden.

Kontroversen um Nord und South Stream


Stößt schon Nord Stream bei den Osteuropäern auf Skepsis, so ist das russische Projekt South Stream ein direkter Konkurrent des von der EU favorisierten Pipelineprojekts Nabucco, das Gas unter Umgehung Russlands aus Zentralasien nach Mitteleuropa (Endstation Baumgarten in Österreich) bringen soll.

Doch das stört Paris offensichtlich nicht, denn wie nun bekannt wurde, verhandelt der Staatskonzern Electricite de France (EdF) über eine Beteiligung von mindestens zehn Prozent an dem Projekt. „In Kürze soll ein Memorandum über die Zusammenarbeit zwischen Gazprom und EfF unterzeichnet werden, vor einer Woche wurde es vollständig ausgearbeitet“, teilte ein anonymer Sprecher der russischen Regierung mit.

Unterzeichnung kurz vor dem Abschluss


Laut anderen Quellen soll der Vertrag Ende September bei der Frankreich-Visite von Gazprom-Chef Alexej Miller unterzeichnet werden. „Das Dokument sieht Kooperation in einem breiten Bereich vor; der wichtigste Punkt ist, dass EdF mindestens zehn Prozent an South Stream erhält – als Gegenleistung für die Unterzeichnung langfristiger Lieferverträge für Kraftwerke des Unternehmens entlang der Pipeline“, teilte ein Informant der Tageszeitung „Kommersant“ mit. (Zur Erklärung: EdF hält Anteile am italienischen Stromversorger EDISON und der ungarischen Budapesti Eromu Zrt)

Bisher hat Gazprom in Europa nur die italienische Eni als Partner gewinnen können. Italiens Staatschef, Medienmogul Silvio Berlusconi, rührt auch die Werbetrommel in Europa für das Projekt, während andere Staaten, vor allem in Osteuropa, ihre Beteiligung an South Stream in Frage gestellt haben (zuletzt Bulgarien).

South Stream: Teurer und größer als Nabucco


Die Leitung soll unter Umgehung der Ukraine durch das Schwarze Meer verlegt werden und dann zweiarmig weitergeführt werden. Die Südroute führt über Griechenland nach Italien, die Nordroute über Bulgarien, Serbien, Ungarn und Österreich.

South Stream wäre deutlich teurer als Nabucco (Schätzungen gehen von bis zu 20 Mrd. Euro aus), allerdings ist die Kapazität der Pipeline auch höher. Gazprom plant 47 – 63 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr durch die Pipeline zu transportieren; wobei ein Teil des Gases aus mittelasiatischen Quellen stammen soll.

Wettlauf um Kunden und Lieferanten


Nabucco und South Stream sind sich ausschließende Projekte zur Energieversorgung Europas. Daher veranstalten die potenziellen Betreiber beider Pipelines einen regelrechten Wettlauf um die Zustimmung der einzelnen Regierungen zu dem jeweiligen Projekt.

Zuletzt konnte Nabucco einige Pluspunkte sammeln, indem mit allen Transitländern eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet wurde und die potenziellen Lieferanten Aserbaidschan, Turkmenistan und zuletzt auch Kasachstan (allerdings unverbindlich) ihre Unterstützung zugesagt haben.

Gazprom ist es wiederum gelungen, ebenfalls eine Abmachung mit Ankara zu unterzeichnen, die die Verlegung von South Stream auf dem Grund des Schwarzen Meeres ermöglicht. Mit der Einbeziehung von EdF in das Projekt hätte Moskau zudem einen starken Lobbyisten innerhalb Europas für das Projekt gewonnen.



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