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Die neue Knauf-Fabrik in Kolpino (Foto: Litvinenko/SPZ)
Die neue Knauf-Fabrik in Kolpino (Foto: Litvinenko/SPZ)
Donnerstag, 31.08.2006

Knauf eröffnete neue Fabrik in St. Petersburg

St. Petersburg. Per Knopfdruck wurde gestern in einem neuen Knauf-Werk vor den Toren Petersburgs das Fließband einer 60 Mio. Euro teuren Fertigung von Gipskartonplatten in Gang gesetzt. Die Anlage soll noch wachsen.

Den symbolischen roten Knopf zum Start des Fließbandes drückte die Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko gemeinsam mit Nikolaus Knauf, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Knauf.

Produktionsverdoppelung angestrebt


Gouverneurin Valentina Matwijeno und Nikolaus Knauf geben das Startsignal (Foto: Livinenko/SPZ)
Gouverneurin Valentina Matwijeno und Nikolaus Knauf geben das Startsignal (Foto: Livinenko/SPZ)
Bisher hat Knauf in die neue Fabrik 60 Millionen Euro investiert, doch wird schon eine Erweiterung geplant. „Die Nationalen Projekte des russischen Präsidenten motivieren uns, die Produktion zu erweitern“, sagte Knauf bei der Eröffnung der neuen Gipskartonfabrik im Petersburger Vorort Kolpino. „Bis 2010 wollen wir unsere Produktion mehr als verdoppeln, da in Russland ja eine Verdoppelung des Wohnungsbaus vorgesehen ist“, so Knauf. Schon jetzt sind durch das Projekt in Kolpino rund 100 neue Arbeitsplätze entstanden.

Nach der Ziegelei nun Gipskartonplatten


Die deutsche Firma ist schon lange in Kolpino engagiert. Sie war eine der ersten Investoren, die Anfang der 90er Jahre nach St. Petersburg kam, um hier eine Ziegelei zu bauen. „Wir lieben Kolpino und fühlen uns wohl hier“, sagte Knauf der Gouverneurin auf der Eröffnung. „Und wir lieben unsere guten Steuerzahler“, erwiderte diese strahlend.

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• Knauf baut auf Zement (19.04.2004)
• Knauf baut zwei neue Gipswerke in Russland (07.10.2003)
• Autoindustrie: Petersburg – das Detroit Russlands? (20.06.2006)
• Gazprom baut ersten Wolkenkratzer in Petersburg (15.03.2006)
• Sachsen projektieren in Petersburg neue Gießerei (23.05.2006)
Nur ein Jahr nach dem Baubeginn ist das Werk betriebsbereit. „Es ist eine gute Tradition in St. Petersburg geworden, große Produktionsanlagen in einem Jahr fertig zu stellen“, sagte Vizegouverneur Michail Ossejewski und führte als weiteres Beispiel das Unternehmen „Russki Standart“ an, das auch bald seine Fabrik in St. Petersburg eröffnen werde. Der Investitionszuwachs sei das Ergebnis der städtischen Politik, die auf die gezielte Vorbereitung von Grundstücken für industrieansiedlungen und Infrastruktur-Verbesserungen setzte.

„Gipskartonplatten sind zwar nur ein kleiner Teil der für das Bauen notwendigen Materialien, aber diese Fabrik-Eröffnung kann doch etwas Dynamik auf unseren Baumarkt bringen“, so Ossejewski.

Im übrigen machte der Vize-Gouverneur eine optimistische Prognose, was die überhitzten Immobilien-Preise in der Stadt angeht: Anfang nächsten Jahres würden viele neue Wohnungen auf den Markt kommen, was die Preise etwas senken werde.

(Anna Litvinenko/SPZ)


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