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In der Metallurgie-Branche muss jetzt gespart und verschlankt werden. Norilsk Nickel will deshalb seinen polaren Hauptstandort ausbauen (Foto: Archiv/.rufo)
In der Metallurgie-Branche muss jetzt gespart und verschlankt werden. Norilsk Nickel will deshalb seinen polaren Hauptstandort ausbauen (Foto: Archiv/.rufo)
Montag, 07.10.2013

Norilsk Nickel konzentriert sich auf seine polare Heimat

London/Norilsk. Der russische Metallurgie-Gigant Norilsk Nickel will in den nächsten fünf Jahren je 2 Mrd. Dollar investieren – aber nicht irgendwo, sondern konzentriert in seiner Heimatregion im hohen Norden Sibiriens.

„Nornickel“ ist in letzter Zeit etwas aus den Schlagzeilen der Wirtschaftspresse gerückt – schließlich gelang es Ende letzten Jahres, den verbissenen Dauer-Aktionärsstreit zwischen den beiden Hauptteilhabern, den Oligarchen Wladimir Potanin und Oleg Deripaska, gütlich beizulegen.

Dabei kann sich der Konzern – inzwischen wieder unter der persönlichen Führung von Potanin – wieder vorrangig aufs Geschäft konzentrieren: In London präsentierte der Bergbau- und Metallurgiekonzern dieser Tage seine Investitionsstrategie für die nächsten fünf Jahre. “Besser überlegt“ wolle man in Zukunft das Geld anlegen, hieß es.

Perspektive im Norden: Investitionen fließen bevorzugt nach Norilsk


Konkret bedeutet dies, dass Nornickel sich auf Aktivitäten vor allem in seiner schon erschlossenen Heimatregion um die nordwestsibirische Industriestadt Norilsk konzentrieren wird. Dort soll unter anderem ein neues Erzvorkommen mit einer Förderkapazität von 2,4 Mio. Tonnen pro Jahr erschlossen werden.

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In Zukunft werde der Konzern nur mit „jenen Aktiva arbeiten, die als erstklassig gelten können, also mindestens 1 Mrd. Dollar Gewinn, eine hohe Rentabilität bringen und eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren haben“. Mit den geplanten Investitionen von jährlich 2 Mrd. Dollar wolle man in den kommenden fünf Jahren „das volle Potential der Ressourcenbasis des Norilsker Industrie-Areals erschließen“, hieß es in einer Presseerklärung des weltweit größten Produzenten von Nickel und Palladium.

Ostsibirien-Engagement eingefroren


Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Norilsk Nickel seine bisherigen Aktivitäten in anderen Regionen, nämlich auf der Halbinsel Kola und im ostsibirischen Sabaikal-Gebiet zumindest nicht mehr forciert ausbauen wird – von irgendwelchen neuen Auslandsengagements einmal ganz zu schweigen. Der Starttermin für das sibirische Bergwerk Bystrinskoje samt Anreicherungsfabrik wurde schon unlängst um vier Jahre auf 2018 verschoben – wobei der Konzern dies laut Zeitung „Kommersant“ damit begründete, dass weder der dem Investor versprochene Bahnanschluss noch die Stromversorgung fristgerecht gewährleistet sei.

Chinesische Konjunktur-Delle quält die Metallurgie


Wahrer Hintergrund für die Umsetzung der Handwerks-Devise „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ im Schwerindustrie-Maßstab ist aber eine Krise, die gegenwärtig weltweit die Metallurgie-Branche beutelt. 20 Jahre lang hat der ungeheuerliche Wirtschaftsboom in China das Geschäft der Erz- und Metallbranche angefeuert.

Mit dem Abkühlen der Konjunktur im Reich der Mitte gehe der „Superzyklus“ der Rohstoffmärkte jetzt aber rapide zu Ende, schreibt heute die russische Wirtschaftszeitung „Dengi“: Der Tonnenpreis für Nickel betrage jetzt noch 13.735 Dollar – gegenüber 18.500 Dollar zu Jahresbeginn - ganz zu schweigen von der Preisspitze von 52.300 Dollar im April 2007. Das Ergebnis sind markante Überkapazitäten und Verluste bei mindestens einem Drittel der Branche, so Insider.

Entschlackungskur: Fokus auf dem Kerngeschäft


Der Konzern will sich zudem mit einem Abstoßen von nicht seinem Profil entsprechenden Aktiva sowie nicht als „erstklassig“ einordbarer Tochtergesellschaften im Ausland für die absehbaren schwierigeren Zeiten wappnen. Laut “Kommersant“ handelt es sich dabei um Unternehmen in Australien, Südafrika und Botswana.

Nornickel-Chef Potanin erklärte bei dem Londoner Treffen mit Investoren auch, dass es in Zukunft keine Investitionen wie jene 336 Mio. Dollar mehr geben werde, die man in Sotschi in die Olympia-Objekte der Holdings Interros (Potanin) und Rusal (Deripaska) gesteckt habe.



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