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Schlechte Nachrichten für Bahnfahrer: Die Preise steigen (Foto: Djatschkow/.rufo)
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Donnerstag, 10.11.2005

Russische Eisenbahn erhöht die Fahrpreise

Moskau. Fahrten mit der russischen Eisenbahn werden ab Neujahr deutlich teurer. Die russische Regierung segnete die neuen Tarifregelungen am Donnerstag auf einer Regierungssitzung ab.

Die Eisenbahngesellschaft RZD darf nun zum 1.1.2006 ihre Fahrpreise im Personenverkehr im Umfang der allgemeinen Inflation um bis zu 12 Prozent anheben. Tickets für 1.- und 2.-Klasse-Fahrten in Fernzügen werden sogar um 22 Prozent teurer. 2007 und 2008 wird es weitere Tariferhöhungen in einem ähnlichen Umfang geben.

Personenverkehr für die Bahn ein Zuschussgeschäft

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• Bahn: Deutsch-russischer ICE liegt auf Eis (12.09.2005)
• Bürgermeister will Bahnlinien überdachen (18.10.2005)
Wie bereits in den Vorjahren wird die Bahn auch 2006 an ihrem saison-bedingten Preiserhöhungen und -rabatten festhalten, teilte eine Sprecherin auf Anfrage von russland-aktuell.RU mit. Derzeit kostet eine einfache Fahrt im 2.-Klasse-Schlafwagen auf der Strecke Moskau – St. Petersburg mit dem Nachtzug „Roter Pfeil“ 1.000 Rubel (30 Euro), auf der Strecke Moskau – Wladiwostok mit dem “Rossia”-Express 7.560 Rubel (225 Euro).

Nach Angaben der RZD decken die derzeitigen Ticketpreise im Personenverkehr nur etwa 60 Prozent der Kosten. Die Differenz wird durch Überschüsse aus den lukrativen Gütertransporten beglichen. Zu Beginn der russischen Bahnreform vor einigen Jahren war die Beendigung der internen Subventionierung des Personen- durch den Güterverkehrs als eine der Haupt-Reformziele definiert worden.

Weil der Staat keine Gelder für die Subventionierung der Personentransporte zur Verfügung stellen kann, beschloss die Regierung, die Ausgliederung einer eigenständigen Passagierzug-Gesellschaft aus der RZD noch auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

(-kp/.rufo)


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