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| Russische Luftabwehrraketen (Foto: Russische Medien). | |
Donnerstag, 27.12.2007
Russische Raketen schützen Irans Atomprogramm
Moskau. Russland und der Iran könnten in nächster Zukunft einen Liefervertrag über Raketenabwehrsysteme vom Typ S-300 abschließen. Experten glauben, dass Russland die USA so von einem Luftschlag abbringen will.
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Gestern erklärte der iranische Verteidigungsminister Mohammad Nadschar, sein Land erhalte von Russland S-300-Raketensysteme. Die Lieferfristen stünden noch nicht exakt fest. Weder die zuständige russische Behörde „RosOboronEksport“ noch der von russischen Medien als mögliches beauftragtes Subunternehmen ins Spiel gebrachte „Konzern PWO Almas-Antej“ wollten die Aussagen Nadschars kommentieren.
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Zusammenarbeit fortsetzen Fachleute aus der russischen Rüstungsindustrie bestätigen indessen, dass die Parteien kurz vor der Unterzeichnung stünden. Sie schätzen das Volumen des Liefervertrags auf rund 800 Millionen US-Dollar (rund 560 Millionen Euro).
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Möglicherweise, so die in der russischen Presse nicht namentlich genannten Informanten, werde Russland aus modernisierten Altbeständen S-300PMU-1-Systeme liefern. Russische Fachleute gehen davon aus, dass Russland durch die militärische Unterstützung des Irans die USA von einem Luftschlag abhalten will. „Iran schützt sein Atom-Programm mit russischen Raketen“ betitelt die Tageszeitung „Kommersant“ ihren Beitrag über die Verhandlungen.
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Letzte Woche hatte in Teheran die russisch-iranische Regierungskommission für militärisch-technische Zusammenarbeit getagt. Russland bekräftigte seinen Willen, die Zusammenarbeit fortzusetzen.
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Schutz für das Atom-Programm Die engere Zusammenarbeit war im Jahr 2004 wieder aufgenommen worden. Damals hatte sich der Iran an Russland gewandt und um Unterstützung beim Aufbau eines Luftabwehrsystems gebeten.
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Russland empfahl damals fünf Zonen mit Abwehrsystemen auszurüsten:
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Neben der iranischen Hauptstadt Teheran sollen das zweitwichtigste Industriezentrum Isfahan, der wichtigste militärische Seehafen in Bender-Abbas, die Öl-Terminals in Abadan und Khorramshar sowie die Atomanlage in Busher geschützt werden. (cj/.rufo/Moskau)
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