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Mittwoch, 14.11.2007
Raketenstreit: Weißrussland will auch aufrüsten
Minsk/Moskau. Weißrussland will seine Reaketenstreitkräfte mit dem russischen Raketensystem „Iskander“ neu ausrüsten- und zwar zu russischen Inlandspreisen. Moskau sieht dies als eine mögliche Antwort auf die Stationierung eines US-Raketenabwehrsystems in Polen und Tschechien.
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Michail Pusikow, der Kommandeur der weißrussischen Raketenstreitkräfte erklärte heute, seine Truppe werde 2015-2020 eine Brigade neu mit dem hochmodernen russische System ausrüsten. Momentan sind dort 1989 ausgelieferte Raketen vom Typ Totschka-M in Dienst. Russland werde die Rüstungsgüter dabei zu Inlandspreisen liefern.
Wladimir Sarizki, der russische Amtskollege Puskikows, kommentierte diese Pläne mit einem wohlwollenden „Warum nicht“: Wenn Weißrussland bezahle und auch sonst alles im gegenseitigen Einvernehmen erfolge, hätte die russische Armee nichts dagegen.
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Ganzim Gegenteil: Die Aufrüstung beim westlichen Nachbarn könne im übrigen eine jener „asymmetrischen Antworten“ sein, die Russland bereits als Reaktion auf eine Umsetzung der amerikanischen Stationierungspläne angekündigt hat, so Sarizki.
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Die Exportvariante Iskander-E hat eine Reichweite von 280 Kilometern. Bei den russischen Truppen ist die treffgenauere Iskander-M in Einsatz, die zudem auch mit zwei Raketen auf jeder mobilen Abschussrampe aufwarten kann.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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