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| Sind russische Autofahrer bald mit dem Navigationssystem GLONASS unterwegs ? (Foto: Archiv/.rufo) | |
Freitag, 16.05.2008
Russische Regierung erhöht Finanzierung für GLONASS
Moskau. Russlands Vize-Premier Iwanow hat scharfe Kritik an der Entwicklung des Navigationssystems GLONASS geübt. Vor allem die Endgeräte sind nicht konkurrenzfähig. Nun will die Regierung die Finanzierung erhöhen.
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Einen genauen Betrag nannte Sergej Iwanow nicht, allerdings kündigte er an, dass ein entsprechendes Regierungsprogramm schon bis Ende Mai verabschiedet werden soll. „Eine deutliche Erhöhung der finanziellen Ressourcen zur Realisierung des Programms ist vorgesehen, um bis 2011 eine vollwertige Gruppe von mindestens 24 Satelliten im Orbit zu schaffen“, sagte er.
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Dadurch sollen 100 Prozent des russischen Territoriums von dem Navigationssystem erfasst werden. Allerdings ist die kosmische Komponente des Systems nicht der größte Schwachpunkt.
Schwachpunkt des russischen Navi - Empfangsgeräte Iwanow kritisierte vor allem die mangelnde Quantität und Qualität der Empfangsgeräte. In den nächsten zwei Jahren brauche Russland etwa 20 Mio. solcher Geräte, erklärte der Vize-Premier. Seiner Berechnung nach hat der Markt ein Volumen von umgerechnet 1,8 Mrd. Euro. „Wir müssen alles dafür tun, dass die Mehrzahl der Geräte aus einheimischer Produktion stammen“, forderte Iwanow.
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Fehlende Gesetze als Hindernis Bislang allerdings können die Endgeräte mit westlichen Produkten nicht konkurrieren, gestand der Vize-Premier ein. Schuld daran sei auch die Gesetzeslage. Die fehlende rechtliche Grundlage erschwere die Entwicklung und Einführung neuer Technologien.
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GLONASS wird vom russischen Militär bereits seit 1994 eingesetzt. Unter der Ägide Iwanows als Verteidigungsminister begann Russland damit, sein Navigationssystem auch für den kommerziellen Gebrauch anzubieten. GLONASS soll damit dem amerikanischen GPS Konkurrenz machen.
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