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Soll aufräumen: Der designierte Post-Chef Andrej Kasmin bei der gestrigen Besprechung mit Präsident Putin (Foto: Newsru).
Soll aufräumen: Der designierte Post-Chef Andrej Kasmin bei der gestrigen Besprechung mit Präsident Putin (Foto: Newsru).
Dienstag, 09.10.2007

Russischer Sparkassen-Chef soll Post reformieren

Moskau. Die Reform der staatlichen Behörden und Einrichtungen wird vorangetrieben. Jetzt nominierten Präsident Putin und Regierungschef Subkow einen weiteren Reformer. Andrej Kasmin soll die Post auf Vordermann bringen.

Der Vorstandsvorsitzende der russischen Sparkasse „Sberbank“ Andrej Kasmin soll die russische Post reformieren. Darauf einigten sich noch gestern Abend der russische Präsident Wladimir Putin und der neue Regierungschef Viktor Subkow.

„Die Ergebnisse der Sberbank sind tatsächlich sehr gut. Das ist zu einem guten Teil Verdienst des Managements und der Führung“, erklärte Präsident Putin bei dem Arbeitstreffen, bei dem neben Subkow auch der russische Finanzminister Alexej Kudrin und die neue Wirtschaftsministerin Elwira Nabiullina anwesend waren.

Ein weites Feld ...



„Die Russische Post ist ein riesiges zu bestellendes Gebiet. Sie hat 400.000 Mitarbeiter und 40.000 Abteilungen. Das ist doppelt so groß wie die Sberbank“, so Putin. Er sei mit der Benennung Kasmins einverstanden.

Beim vorhergehenden Treffen Putins mit Kasmin hatte der Sberbank-Manager Einblick in die Ergebnisse des laufenden Jahres gegeben. Die Sberbank plane einen Gewinn in Höhe von 100 Milliarden Rubeln in diesem Jahr (fast drei Milliarden Euro). Derzeit liege das Ergebnis wegen Schwierigkeiten auf den Finanzmärkten noch darunter bei 80 Milliarden Rubeln (rund 2,3 Milliarden Euro). Man werde das Ziel aber erreichen.

Gref zur Sberbank?



Weiterhin erklärte Kasmin, es sei in diesem Jahr gelungen, das Filialnetz in den russischen Regionen auszubauen. Man habe sich vor allem Städte mit unterentwickelter finanzwirtschaftlicher Infrastruktur angenommen.

Russische Medien haben auch den frei gewordenen Posten in der „Sberbank“ bereits besetzt. Sie spekulieren, dass der ehemalige Wirtschaftminister German Gref an die Spitze der Geldinstituts wechseln wird.


(cj/.rufo/Moskau)


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