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Viele Banken geben an den Bankautomaten nur noch begrenzt Bargeld aus (Foto: Djatschkow/.rufo)
Viele Banken geben an den Bankautomaten nur noch begrenzt Bargeld aus (Foto: Djatschkow/.rufo)
Freitag, 17.10.2008

Russischer Staat auf Einkaufstour im Bankensektor

Moskau. Russlands Bankensektor steckt in der Krise. Gerüchten zufolge soll die Globeks-Bank nach Zahlungsschwierigkeiten vor der staatlichen Übernahme stehen. Es wäre bereits die vierte Übernahme innerhalb eines Monats.

Verhandlungen werden Medienberichten zufolge mit der russischen Außen- und Wirtschaftsbank VEB geführt. Die Globeks-Bank hatte in dieser Woche die Zahlungsverpflichtungen gegenüber Kunden nicht einhalten können.

VEB als Bankensanierer


Sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, wird das Geschäft wohl bereits am Montag öffentlich verkündet. Es wäre dann bereits die zweite Übernahme einer so genannten „Problem-Bank“ durch die VEB. Das staatliche Kreditinstitut hat bereits die Swjas-Bank gekauft.

Insgesamt hat die russische Regierung der VEB bis Jahresende 75 Mrd. Rubel (2,1 Mrd. Euro) zur Erhöhung des Stammkapitals zugesichert. Als Gegenleistung soll sie wichtige, in Turbulenzen geratene Banken sanieren.

Angst vor Panik nach Globeks-Pleite


Die Globeks gilt wegen ihrer hohen Anzahl an Privatkunden (20 Mrd. Rubel Einlagen) als sozial wichtig. Wenn die Bank pleite gehen sollte, fürchtet die russische Führung ein Übergreifen der Panik auf alle Kunden russischer Banken.

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Schon gestern war bekannt geworden, dass die Gazprom-Tochter Gazenergoprombank die Sobinbank übernimmt. Sergej Kirilenko, Teilhaber und Aufsichtsratschef der Sobinbank (Aktiva Juli 2008: 3 Milliarden Euro) teilte den Verkauf mit.

Sobinbank ohne Perspektive


Mehrere andere Bankiers hatten in dieser Woche über Zahlungsrückstände der Sobinbank geklagt. „Die Bank hat keine Liquiditätsprobleme“, versicherte hingegen Kirilenko. In der derzeitigen Lage sei aber nur mit Hilfe eines starken, d.h. staatlichen Partners eine Entwicklung möglich, fügte er hinzu. „Ohne Zugang zu Ressourcen ist es unsinnig, sich eine Bank zu halten“, sagte der Bankier.

Der Verkauf sei daher zu einem „symbolischen Preis“ erfolgt. Details nannte er nicht. Die Gazenergoprombank machte ebenfalls keine Angaben zum Preis. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag wurde allerdings mitgeteilt, dass die Zentralbank ein Depot von 500 Mio. USD bei der Gazenergoprombank angelegt hat. Dies soll offensichtlich zur Lösung der Sobinbank-Probleme dienen.

Reale Werteinschätzung von Banken derzeit unmöglich


„Eine reale Werteinschätzung für die Sobinbank ist zurzeit schwer“, erklärt Olga Naidjonowa, Analystin der Alfa-Bank Russland-Aktuell. Durch die Krise seien alle Bewertungsmodelle für Unternehmen über den Haufen geworfen worden.

Vor der Sobinbank wurden bereits Kit Finance (für 100 Rubel) und die oben erwähnte Swjas-Bank versteigert. Naidjonowa sieht das staatliche Einschreiten positiv. Damit werde die Glaubwürdigkeit des Bankensektors unterstützt, meint sie.

An eine Systemkrise glaubt sie nicht. „Wir sollten die Finanzkrise besser überstehen als andere emerging markets“, meint die Analystin und verweist auf Haushalts-Überschuss, positive Handelsbilanz und ein dickes Polster an Staatsreserven. Tatsächlich kann der Kreml damit noch eine ganze Weile „kranke“ Banken kaufen und sanieren.




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Das Hauptquartier des Staatskonzerns Gazprom (Gasprom) in Moskau. 80 Prozent des russischen Kapitals sind in Moskau konzentriert. (Foto: .rufo)



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