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East Line soll künftig mehr bezahlen für die Betreiberrechte an Domodedowo (Foto: Domodedowo)
East Line soll künftig mehr bezahlen für die Betreiberrechte an Domodedowo (Foto: Domodedowo)
Freitag, 18.02.2005

Russischer Staat will mehr Geld für Domodedowo

Moskau. Das Moskauer Schiedsgericht hat einen Pachtvertrag von 1998 für ungültig erklärt, nach dessen Unterzeichnung die „East Line“-Holding das Management des Flughafens Domodedowo übernommen hatte. Der Flughafen wird zwar auch weiterhin von East Line gemanagt, jedoch zu deutlich ungünstigeren Konditionen. Der Vertrag muss neu ausgehandelt werden.

Die Richter gaben mit ihrer Entscheidung einer Klage der russischen Behörde für Staatseigentum statt. Das Gerichtsuteil wirke sich „nicht auf die technologischen Prozesse aus, die mit der reibungslosen Arbeit des Internationalen Flughafens Domodedowo verbunden sind“, heißt es in einer Presseerklärung des Flughafenmanagements.

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• Flughafen Pulkovo vor der Privatisierung (13.01.2005)
• Flughafenwechsel in Moskau wird einfacher (08.02.2005)
In dem Abkommen von 1998 war der 22 Kilometer südlich der Moskauer Stadtgrenze gelegene staatliche Flughafen Domodedowo für eine Dauer von 75 Jahren an „East Line“ übertragen worden. Nach Angaben aus dem Verkehrsministerium zahlt die Holding Pacht im Umfang von umgerechnet etwas über 80.000 Euro jährlich für die Nutzung des Komplexes – und das bei einem Umsatz von mehreren hundert Millionen Euro.

Sowohl diese Pachtgebühr als auch die lange Laufzeit des Vertrages waren von der Behörde für Staatseigentum vor Gericht angefochten worden. Die Staatsvertreter überzeugten die Richter mit ihrer Ansicht, dass der Vertrag nicht nur vom Moskauer, sondern auch von föderalen Komitee für Staatseigentum hätte abgesegnet werden mussen. „East Line“ hat in den vergangenen Jahren umgerechnet knapp 400 Millionen Euro in die Entwicklung des Flughafens investiert.

(kp/.rufo)


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