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So stellte man es sich vor: Fobos-Grunt nähert sich dem Mars-Trabanten Phobos (Foto: lenta.ru)
So stellte man es sich vor: Fobos-Grunt nähert sich dem Mars-Trabanten Phobos (Foto: lenta.ru)
Freitag, 11.11.2011

Russische Marsmond-Mission widersetzt sich Neustart

Moskau. Die eigentlich zu einer Reise zum Marsmond Phobos bestimmte russische Sonde taumelt weiter steuerlos in einer Erdumlaufbahn. Erneut sind Versuche zur Reanimierung der Triebwerke gescheitert. Wann kommt der Absturz?

Inzwischen sind ohne Erfolg zwei der drei Tage vergangen, die russische Raumfahrtspezialisten nach dem Scheitern des Missionsbeginns für einen Neustart des Fluges zum Mars-Mond Phobos zunächst einräumten. Solange soll das unbemannte Raumschiff Fobos-Grunt aufgrund seiner Bord-Batterien funktionstüchtig bleiben.

Auch in der letzten Nacht scheiterten Versuche, per Funkkontakt der Sonde wieder Leben und ein neues Flugprogramm einzuhauchen. Inzwischen versuchen auch die Nasa und die Europäische ESA ihren russischen Kollegen zu helfen und von ihren Bodenstationen aus, Fobos-Grunt mit Funkbefehlen aufzuwecken.

Alle Welt verfolgt die Flugbahn


Außerdem geht es darum, möglichst viele Daten über die Flugbahn und Höhe des Apparates zu sammeln. Er befindet sich gegenwärtig in 250 bis 350 Kilometer Höhe.

Sie können zur Fehleranalyse beitragen – aber auch zu den nun schon Gewicht bekommenden Berechnungen, wann der gescheiterte kosmische Fernflieger wieder auf die Erde zurückstürzen wird.
Phobos-Grunt war am Mittwoch mit einer Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur ins Weltall geschossen worden. Start und Trennung von der Rakete erfolgten planmäßig, doch dann ging etwas schief: Die eigenen Triebwerke der Sonde, die sie aus der Erdumlaufbahn auf die lange Reise zum Mars katapultieren sollten, zündeten nicht.

Wie kommt man von der Erde an den Reset-Knopf?


Experten gehen eher von einem Programmfehler als einem technischen Defekt aus. Insofern sollte es theoretisch möglich sein, die Software von der Erde aus zu reparieren und neue Flugdaten einzuspeisen.

Das etwa 125 Mio. Euro teure und nur zu einem Viertel der Kosten versicherte Projekt sollte mit Hilfe einer Landekapsel etwa 100 bis 200 Gramm Gesteinsproben auf dem winzigen Mars-Trabanten Phobos (sein Durchmesser beträgt nur 22 Kilometer) entnehmen und im August 2014 zur Erde zurückbringen.

RosKosmos gibt die Hoffnung nicht auf


Die in diesem Jahr von einer Pech- und Pannenserie heimgesuchte russische Raumfahrtagentur RosKosmos bemüht sich darum, die Sonde noch nicht als verloren zu betrachten: „Wenn wir zu hundert Prozent sicher wären, dass wir keine Chance haben, würden unsere Spezialisten nicht mehr daran arbeiten“, erklärte der Pressesprecher von Roskosmos, Alexej Kusnezow.

Bei Russland-Aktuell
• Marsmond-Sonde: Heute Abend erster Rettungsversuch (09.11.2011)
• Russische Mars-Mission Fobos Grunt droht zu scheitern (09.11.2011)
• Raumfahrt: Russland will den Jupiter erobern (08.11.2011)
• Kein Geld: Raumtransporter zur ISS ohne Versicherung (24.10.2011)
• Erfolgsmeldung: Raumschiff planmäßig vernichtet (01.09.2011)
Auch wird inzwischen die Drei-Tage-Frist angezweifelt. Ein ungenannt bleibender Raumfahrt-Insider sagte gegenüber RIA Novosti, an den Bemühungen zur Rettung von Fobos-Grunt könne bis zum 3. Dezember gearbeitet werden.

Die Zeit wird knapp - trotz Solarstroms


Andere Quellen sprechen hingegen davon, dass nach dem 21. November ein Flug zum Roten Planeten aufgrund der sich permanent verändernden Konstellation von Mars und Erde nicht mehr realisierbar sei. Angeblich haben sich aber die Solarzellen-Flügel von Fobos-Grunt entfaltet, womit die Stromversorgung auch über die Batteriebetriebs-Dauer hinaus gesichert ist.

Dieser Optimismus wird nicht in der ganzen Branche geteilt: Wie die Agentur Interfax aus Raumfahrtkreisen erfuhr, wird mit einem Absturz des 13 Tonnen schweren Raumschiffs im Zeitraum zwischen dem 20. November und dem 10. Dezember gerechnet. Aufgrund des hohen Gewichts werden dabei nicht alle Teile verglühen.

USA nennen 26. November als Absturztag


Eine genauere Prognose des Zeitpunktes wie auch des Absturzortes könne erst in der letzten Phase des langsamen Sinkens gemacht werden. Seitens des US-Überwachungssystems Norad wurde heute aber der 26. November als voraussichtlicher Absturztag genannt.

Der Ort des Absturzes ist ebenfalls vorerst offen. Im Prinzip kommt dafür jeder Ort zwischen dem 50. Breitengrad im Norden und Süden des Globus in Frage. Russland liegt damit nur mit seinen südlichen Landesteilen im Kaukasus und an der Pazifikküste in der „Gefahrenzone“.



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