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Drei Jahre lang leitete Michail Fradkow Russlands Regierung, nun ist er Chef der Auslandsspionage (Foto: Djatschkow/.rufo)
Drei Jahre lang leitete Michail Fradkow Russlands Regierung, nun ist er Chef der Auslandsspionage (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 30.04.2008 18:44

Michail Fradkow

Chef der Auslandsspionage. Ex-Premierminister.

Zitat: „Zahle Steuern und schlafe ruhig.“
Geboren: Michail Jefimowitsch Fradkow; 01. September 1950 im Gebiet Kuibischew (heute Samara).
Laufbahn: Stieg vom Botschaftsangestellten der UdSSR in Indien zum russischen Außenhandelsminister auf. Chef der staatlichen Versicherungsanstalt Ingosstrach. Russischer Handelsminister. Nach Auflösung des Ministeriums zum Direktor der Steuerbehörde ernannt. Vertreter Russlands bei der EU. Ab 2004 Premierminister Russlands. 2007 zurückgetreten und zum Chef der Auslandsspionage ernannt.
Freunde: Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch. Multimillionär Pjotr Awen. Vize-Premier Sergej Iwanow.
Feinde: Der ehemalige Yukos-Chef Michail Chodorkowski. Lukoil-Chef Wagit Alekperow. Mit dem früheren Chef des Unternehmerverbandes Arkadi Wolski hatte Fradkow auch Probleme.
Skandale: 1991 privatisiert Fradkow als Stellvertretender Außenhandelsminister eine Reihe sowjetischer Exportunternehmen, u.a. den Ölexporteur „Sojusnefteexport“. Das Ministerium verkaufte das Unternehmen, das 70 Prozent des russischen Ölexports kontrollierte, zu einem Preis von 2.000 USD an Roman Abramowitsch. Geschätzter Wert des Unternehmens acht Jahre später: eine Mrd. USD.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt Mitte der 90er Jahre gegen Fradkow wegen Unterschlagung von Staatseigentum. (U.a. soll er seine Datscha so finanziert haben.) Doch bei einem Brand in der Staatsanwaltschaft werden die Dokumente vernichtet und der Fall zu den Akten gelegt.
Familie: Verheiratet, zwei Kinder.
Hobbies: Keine bekannt.


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