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Was hängt denn da vom Dach? Der Petersburger Winter lässt grüßen! (Foto: Brammerloh/.rufo)
Was hängt denn da vom Dach? Der Petersburger Winter lässt grüßen! (Foto: Brammerloh/.rufo)
Freitag, 17.12.2010

Winterchaos in Petersburg. Wir raten: zuhause bleiben!

St. Petersburg. Eine Empfehlung an alle, die jetzt nach Petersburg reisen wollen: Bleiben Sie besser zuhause! In der Stadt wird kaum geräumt und gestreut, es gab sogar schon Tote durch Räumfahrzeuge und Eiszapfenschlag.

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Ein Gang durch Petersburgs Straßen ist zurzeit eine Tortur – abseits der großen Magistralen türmen sich Eis und Schnee auf den Gehwegen, es gibt kaum ein Durchkommen und selbst sehr winterfeste Schuhe müssen vor der Glätte kapitulieren.

Die Hölle vor der Haustür


Für ältere Menschen ist es die reine Hölle, aber auch alle anderen leiden und überlegen sich drei Mal, ob sie den Gang vor die Tür wagen sollen, wenn es irgendwie vermeidbar ist. Schon der erste Schritt in den Hof ist eine Zumutung.

Die kommunalen Dienste schaffen es – genau wie im letzten Winter – wieder nicht, der Schneeflut Herr zu werden. Und dabei hatte Gouverneurin Matwijenko doch erst unlängst damit geprahlt, wie viele neue Räumfahrzeuge die Stadt angeschafft hat und hoch und heilig geschworen, das Chaos würde sich nicht wiederholen.

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Winter fordert Tote


Es wiederholt sich, und gefühlt ist es sogar noch schlimmer als letztes Mal. Inzwischen wurden sogar mehrere Todesfälle gemeldet. Am Mittwoch wurde erst ein zweijähriges Kind von einem Schneepflug zu Tode gefahren und dann starb eine bekannte Ärztin unter den Rädern eines Raumfahrzeugs.

Letzte Woche fiel ein Eiszapfen vom Dachrand auf einen Kinderwagen, in dem ein gerade mal vier Tage (!) altes Kind lag. Es wurde dabei schwer verletzt. Dass viele Menschen sich beim Ausrutschen und Fallen auf dem Eis die Knochen brechen, sieht dagegen noch wie eine Harmlosigkeit aus.

Eine Farce namens Kommunalreform


Die mit so viel Pathos besungene „Reform der Kommunalwirtschaft“, die Petersburgs Stadtregierung sich auf die Fahnen geschrieben hat, entpuppt sich vor diesem Hintergrund als eine Farce.

Otto Normalbürger wird das hartnäckige Gefühl nicht los, dass sich die vielen Hausverwaltungen nur sein Geld in die Taschen schaufeln, denn getan wird wenig bis gar nichts. Zudem wechseln diese Verwaltungen alle Nase lang ihre Namen, als würden sie sich bewusst vor den Bürgern, denen sie eine lebenswerte Umgebung schaffen sollen, verstecken.

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Energieeffizienz? Ich lache mich tot!


Die monströsen Eiszapfen, die überall von den Dachrändern hängen, sind derweil nicht nur ein Zeichen für das sträfliche Nichtstun der Räumdienste. Nein, sie sagen auch viel darüber aus, in welchem Zustand sich das Heizungs- und Wasserrohrsystem der Newa-Metropole befindet.

Auf den Dachböden liegen nämlich meist so marode Leitungen, dass ein einziger Blick in ihre Richtung sie zum Platzen bringen kann. Die Wärme, die eigentlich in die Wohnungen kommen soll, strahlt von ihnen ab und bringt den Schnee auf den Dachrändern zum Schmelzen. Draußen friert es… und schon bilden sich die ach so wunderschönen, aber doch so gemeingefährlichen Eisfäden.

Da kann Herr Medwedew so viel von Energieeffizienz reden, wie er will – die Wärme wird verschleudert, das Geld der Bürger verpufft in der Luft, und wenn der Bürger Pech hat, wird er von seinem verpufften Geld auch noch erschlagen. Nett, nicht wahr?

Nein, tatsächlich: Schonen Sie Ihre Nerven und Ihre Gesundheit und stornieren Sie Ihre Petersburg-Reise. Kommen Sie im Frühjahr wieder – ich denke, bis Mitte Mai, wenn die Weißen Nächte beginnen, sind die Eisberge von den Straßen und aus den Höfen dann auch endgültig verschwunden…



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