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Sonntag, 19.03.2017

Russland Geschichte: Nikolaus II. unter Arrest

St. Petersburg. Am 19. März 1917 verhaftete die Provisorische Regierung den letzten Zaren. 2007 starben bei einem Bergwerksunglück in Sibirien 110 Menschen.

Nikolaus II., seine Gattin Alexandra Fjodorowna und die fünf Kinder wurden unter Hausarrest gestellt und lebten bis August 1917 im Alexander-Palast in Zarskoje Selo. Dort widmete sich der einstige Alleinherrscher vollends seiner Familie – erstmals ungestört von den Staatsgeschäften, die ihm immer eine Last gewesen waren.

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Tobolsk – der Anfang vom Ende


Im Laufe des Sommers 1917 versuchte die Provisorische Regierung, ein europäisches Land zur Aufnahme des Ex-Zaren zu bewegen. Angesichts des Krieges war dieses Unterfangen jedoch zum Scheitern verurteilt.

Die immer heftiger werdenden revolutionären Unruhen in Petrograd führten schließlich zur Verschickung der Kaiserfamilie ins westsibirische Tobolsk. Die Bedingungen dort waren angesichts der chaotischen Umstände im Lande geradezu paradiesisch – dem Zaren stand ein Haus mit 18 Zimmern, Strom und Kanalisation zur Verfügung.

Die Machtergreifung der Bolschewiki wendete das Blatt im beschaulichen Leben der Romanows: Im April 1918 führte der Weg nach Jekaterinburg in den Ural. In der Nacht auf den 17. Juli 1918 wurden sie dort von einem bolschewistischen Erschießungskommando hingerichtet.

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Letzte Ruhe in St. Petersburg


Jahrzehntelang waren die Gebeine der Zarenfamilie und ihrer Begleitung verschollen, bis sie 1991 aus einem aufgelassenen Schacht geborgen wurden.

Im Rahmen einer Festzeremonie erfolgte am 17. Juli 1998, genau 80 Jahre nach der Erschießung, die Beisetzung in der Petersburger Peter-Pauls-Kathedrale.

Unglück im Schacht

Am 19. März 2007 kam es im Bergwerk Uljanowskaja in Westsibirien zu einer Methan-Explosion. 110 Menschen kamen unter Tage ums Leben, darunter fast die gesamte Werksleitung.


93 Personen konnten gerettet werden. Das Werk war erst seit 2002 in Betrieb und galt als "Musterbeispiel für Sicherheit"...

(sb/.rufo)


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