Russland Geschichte: Stalin, Churchill, Roosevelt in Jalta
Moskau. Am 4. Februar 1945 begann auf der Krim die Konferenz von Jalta. Stalin, Roosevelt und Churchill einigen sich über die Gründung der Vereinten Nationen und handeln die politische Landkarte für Nachkriegseuropa aus. Die Nachkriegsordnung von Jalta galt bis zum Zusammenbruch des Ostblocks.
Vereinbart wird unter anderem, Polens Grenzen nach Westen zu verschieben, Deutschland in Besatzungszonen aufzuteilen und Frankreich als Besatzungsmacht zu beteiligen.
Stalin verspricht in Jalta, zwei oder drei Monate nach der zu erwartenden Kapitulation Deutschlands in Ostasien in den Krieg gegen Japan einzutreten. In einem Geheimabkommen werden der Sowjetunion Rechte an Häfen und Eisenbahnen in der chinesischen Mandschurei wieder zugesprochen, die Russland im Krieg gegen Japan 1905 verloren hatte.
Dietrich Bonhoeffer geboren
Am 4. Februar 1906 wurde der im Widerstand gegen Hitler aktive Theologe Bonhoeffer geboren.
Dietrich Bonhoeffer wurde am 4. Januar 1906 in Breslau geboren. Er war evangelisch-lutherischer Theologe, Vertreter der Bekennenden Kirche und im Widerstand gegen den Nationalsozialismus engagiert. Am 9.April 1945 wurde er auf Befehl Hitlers im KZ Flossenbürg erhängt.
Über die Perspektiven deutsch-russischer Zusammenarbeit diskutierten am 11.3. in Moskau Ex-Kanzler Gerhard Schröder und der Vizevorsitzende der Deutsch-Russischen Aussenhandelskammer, Alexej Mordaschow und einige hundert Unternehmer, moderiert vom Vorsitzenden des deutsch-russischen Forums, Ernst-Jörg von Studnitz. (Topfoto: Mrozek/.rufo)