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Dienstag, 26.01.2016

Russland Geschichte: Wende in Stalingrad, Sturz Trotzkis

Moskau. Der 26. Januar 1925 markierte einen Wendepunkt im Kampf zwischen Stalin und Trotzki um die Führung der Sowjetunion. Ein Wendepunkt ganz anderer Art war der 26. Januar 1943 für die Deutsche Wehrmacht: Die Niederlage in Stalingrad war abzusehen.

Nach dem ins Stocken geratenen Feldzug gegen Moskau ließ Hitler ab dem 23. August 1942 Stalingrad angreifen. Nach erbitterten Straßenkämpfen mit hohen Verlusten waren bald ca. 90 Prozent der Stadt in der Hand der deutschen Wehrmacht. Mitte November begann jedoch die Gegenoffensive der Roten Armee, wodurch die 6. Deutsche Arme mit mehr als 200.000 Mann schnell eingekesselt wurde.

Am 10. Januar 1943 griffen sieben sowjetische Armeen mit über einer Million Soldaten in einer groß angelegten Offensive die deutschen Truppen im Kessel von Stalingrad an.

Am 26. Januar 1943 gelang es ihnen, das Kampfgebiet in der Stadt in einen Süd- und einen Nordteil gespalten. Damit war die Niederlage abzusehen: am 31. Januar musste der Südteil kapitulieren, am 2. Februar erloschen auch im Nordteil die Kämpfe.


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Die Schlacht von Stalingrad markierte einen Wendepunkt im 2. Weltkrieg. Nach der dort erfolgten verlustreichen Niederlage glaubte die Bevölkerung des Reiches nicht mehr an einen Sieg Nazi-Deutschlands.

Trotzki zurückgetreten


Einen Wendepunkt in der Geschichte der Sowjetunion markierte der 26. Januar 1925. Trotzki - zur Zeit der Revolution und des Bürgerkriegs nach Lenin der zweite Mann der Sowjetmacht - hatte bereits ab 1921 an Einfluss verloren und lieferte sich einen offenen Machtkampf mit Stalin um die Zukunft der Sowjetunion.

Am 26. Januar 1925 trat Trotzki auf Drängen Stalins schließlich von seinem Amt als Volkskommissar für Verteidigung zurück. Stalin ließ Trotzki später aus offiziellen Dokumenten und Fotos tilgen und verunglimpfte seine Schriften als Ketzerei.

1926 wurde Trotzki aus dem Politbüro und 1927 aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen, er musste ins Exil fliehen, wo er schließlich im Jahr 1940 durch einen von Stalin gedungenen Mörder den Tod fand.

(jst/.rufo)


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