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Kamtschatka liegt zwischen zwei Erdplatten. Darum wackelt und raucht es hier öfter. (Foto: Deeg/.rufo)
Kamtschatka liegt zwischen zwei Erdplatten. Darum wackelt und raucht es hier öfter. (Foto: Deeg/.rufo)
Freitag, 24.05.2013

Erdbeben auf Kamtschatka bringt Moskau ins Wanken

Moskau. Ein schweres Erdbeben hat Russlands Fernosthalbinsel Kamtschatka erschüttert. Die Erdstöße waren so stark, dass sie sogar in Moskau und St. Petersburg zu spüren waren. In der russischen Hauptstadt wurden mehrere Häuser evakuiert.

Das Beben ereignete sich um 07:43 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Das Epizentrum lag im Ochotskischen Meer, westlich von Kamtschatka, in einer Tiefe von 600 Kilometern unter dem Meeresspiegel. Die Schätzungen über die Stärke des Bebens gehen auseinander, sie reichen von acht bis 8,3 Punkten.

Weder Schäden noch Verletzte


Verletzt wurde bisherigen Informationen nach niemand. Auch Schäden soll das Beben trotz seiner Stärke auf Kamtschatka nicht angerichtet haben. Eine zunächst ausgegebene Tsunami-Warnung für die Insel Sachalin und die Kurilen wurde später wieder zurückgenommen. Die vom Beben ausgelöste Welle ist nicht höher als einen Meter.

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• Schweres Erdbeben vor Russlands Pazifikküste (14.08.2012)
• Flutwelle überrollt südrussische Städte: Über 150 Tote (08.07.2012)
• Erdbeben in Japan: Tsunami-Alarm auf den Kurilen (11.03.2011)
• Lava 500 Meter hoch - Vulkanausbruch auf Kamtschatka (06.09.2010)
• Erdbeben in Kirgistan fordert 72 Todesopfer (06.10.2008)
Dafür breitete sich das Beben überraschend weit aus. Praktisch aus allen Regionen Russlands kommen Meldungen über die Folgen des Bebens. In zahlreichen sibirischen Städten wie Omsk, Barnaul, Kemerowo oder Krasnojarsk verspürten Einwohner das Wackeln. In Nowosibirsk schaukelten in den oberen Etagen der Hochhäuser Lampen, wackelten Möbel und klapperte das Geschirr. Experteneinschätzungen nach entspricht das immer noch einem Beben der Stärke fünf – dabei liegt Nowosibirsk fast 5.000 Kilometer westlich von Kamtschatka.

Selbst in Moskau und St. Petersburg zu spüren


Selbst im 7.000 Kilometer entfernten Moskau wackelte die Erde noch. Im zentral gelegenen Bezirk Taganka wurde ein Büro geräumt. Nahe der Metrostation Belorusskaja mussten sogar zwei Häuser evakuiert werden. Insgesamt mussten dabei laut dem Sender Russia Today über 900 Menschen die Gebäude verlassen.

Beim Zivilschutz gingen Dutzende Anrufe besorgter Anwohner ein. „Tatsächlich gibt es Anrufe aus verschiedenen Stadtteilen Moskaus. Die Leute erzählen, dass sie die Erdstöße spüren, sehen, wie das Wasser im Aquarium schaukelt oder die Lampen wackeln“, teilte der Pressedienst des Katastrophenschutzes mit.

In der Newa-Metropole St. Petersburg musste ein Hochhaus weiträumig abgesperrt werden. Die Behörden fürchten, dass das Gebäude, das am Morgen heftig wackelte, Schäden erlitten hat und einstürzen könnte. Derzeit wird die Statik des Hauses von Experten geprüft.

Kamtschatka: Erdbeben und Vulkane


Kamtschatka ist eine erdbebengefährdete Region. Die Halbinsel liegt am Rande der pazifischen und der eurasischen Platte. Immer wieder kommt es daher zu Erdbewegungen, aber auch zu Vulkanausbrüchen.

Das stärkste bisher gemessene Beben ereignete sich im November 1952 vor der Südostküste der Halbinsel (Stärke 9,0). Der folgende Tsunami zerstörte die Kleinstadt Sewero-Kurilsk auf den benachbarten Kurilen fast vollständig. Auch beim jetzigen Beben ist die Gefahr noch nicht vollständig gebannt. Experten schließen ein noch stärkeres Nachbeben in der Region nicht aus.



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