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Mit drei für die Weltumrundung umgebauten Jeeps sollen ohne Zwischentanken Sibirien und die Beringstraße überwunden werden (Foto: Jeschke)
Mit drei für die Weltumrundung umgebauten Jeeps sollen ohne Zwischentanken Sibirien und die Beringstraße überwunden werden (Foto: Jeschke)
Freitag, 14.11.2008

Expedition mit Biotreibstoff zu den Eisbären in Alaska

Moskau. Am Wochenende bricht eine deutsche Öko-Expedition Paris-Moskau-New York aus Moskau auf – in Richtung Ural. Mit drei Jeeps und mehreren 1000 Litern Biotreibstoff sollen Sibirien und die Beringstrasse überwunden werden.


Ziel der Expedition ist es, nicht nur New York zu erreichen, sondern auch den Beweis zu erbringen, dass mit Biotreibstoff sogar Sibirien und Alaska durchfahren werden können. Natürlich ohne auf dem Streckenabschnitt von Moskau bis Alaska auch nur ein einziges Mal eine Tankstelle zu brauchen.

Mehr dazu im Internet
• www.energieforum.ru

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Für die „Paris/New York-Transcontinental 2009“ wurden die drei Jeeps mit gewaltigen Tanks ausgerüstet, die jeweils fast 850 Liter fassen. Auf Anhängern werden einige Tausend Liter Bioethanol der zweiten Generation in Treibstofffässern mitgeführt. Das reicht bis Alaska, sagt Organisator Matthias Jeschke zu Russland-Aktuell.

Fotogalerie (Foto anklicken)
Expedition für weltweiten Einsatz von erneuerbaren Energien

Die Eisbären warten schon auf die Öko-Jeeps


Allerdings wäre die Weltumrundung auch für traditionell betriebene Fahrzeuge ein Abenteuer. „Die schwierigsten Streckenabschnitte liegen noch vor uns. Dieses wird die Überquerung der Beringstraße und die Durchfahrung von Alaska sein“, sagt Jeschke bei der Rast in Moskau. „Noch nie ist jemand mit einen Kraftfahrzeug über die zugefrorene Beringstraße gefahren und in Alaska erwarten uns die Eisbären.“

Bei Russland-Aktuell
• Erste Lokomotive mit Biotreibstoff fährt in Russland (27.04.2006)
• Erfolgreicher Test für Wasserstoffautos in Russland (25.08.2006)
• Starthilfe für russische Biobauern - aus Bayern (11.01.2007)

Fahrzeuge sind auch zu Amphibienfahrzeuge umgerüstet


Allerdings gibt es insbesondere dank Klimaveränderungen auch keine Garantie, dass die Beringstraße zugefroren ist. Aber auch dafür ist die Expedition gerüstet. „Wir haben die Jeeps so umgebaut, dass wir sie als Schwimmfahrzeuge benutzen können.“

Die Expedition verzichtet zur Schonung der Umwelt komplett auf einen Tross von Begleitfahrzeugen und ist ganz auf sich selbst gestellt.

Erstversuch mit Biotreibstoff und Erstversuch mit dem Auto


Die Expedition war bereits am 3. Oktober in Paris losgefahren und will Anfang Juni 2009 New York erreichen. Weltweit ist es das erste Mal, dass versucht wird diese Strecke über insgesamt 43.000 km mit Kraftfahrzeugen zurückzulegen. Veranstalter ist die „Extrem-Events- Matthias Jeschke e.K.“ aus Limburg.

Der praktische Nährwert des Abenteuers soll sein, die Alltagstauglichkeit und die Leistungsfähigkeit von umweltfreundlichen erneuerbaren Energien unter Beweis zustellen. Sie sollen bei Extremsituationen und auf lange Zeit getestet werden.



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