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Dienstag, 26.08.2003

Heute vor 25 Jahren: Der erste Deutsche im All

St. Petersburg. Am 26. August 1978 flog Sigmund Jähn an Bord eines Sojus-31 zur Raumstation Salut-6. Die DDR wurde damit zur Raumfahrtnation – und kam der auf Nasa-Transport orientierten Bundesrepublik um fünf Jahre zuvor: Ulf Merbold, der erste Westdeutsche im All, reiste erst 1983 in den Orbit. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn lobte anlässlich des 25. Jahrestages des ersten Fluges eines Deutschen in den Weltraum die gute Zusammenarbeit mit Russland im All.

Nach dem Fall der Mauer engagierte sich „Fliegerkosmonaut“ Sigmund Jähn als ESA-Vertreter in Moskau für die Fortführung der intensiven Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland in der bemannten Raumfahrt. Jähns langjährige Erfahrung war ein wichtiger Baustein für den Erfolg der russisch-deutschen MIR-Missionen. ""Aus der technologischen Konkurrenz ist eine fruchtbare Zusammenarbeit geworden. Sigmund Jähn verkörpert mit seiner Arbeit den Übergang zu einer friedlichen Kooperation im All", sagte die Ministerin.

"Die enge Zusammenarbeit reicht vom gegenseitigen Austausch von Wissenschaftlern aus deutschen und russischen Einrichtungen, über gemeinsam finanzierte und ausgeführte Projekte bis zur engen Kooperationen in der Industrie", so Bulmahn. Dazu gehöre die Satellitennavigation, die Trägertechnologie, die Raumstation, Extraterrestrik sowie Automation und Robotik. So werde etwa ein vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeltes Robotiksystem auf der russischen Plattform der Internationalen Raumstation (ISS) auf Weltraumtauglichkeit getestet. Das deutsche Forschungsministerium hat in den vergangenen Jahren in die Zusammenarbeit mit Russland rund 140 Millionen Euro investiert. Im kommerziellen Sektor habe sich das deutsch-russische Joint Venture Eurokot in den letzten Jahren bei den Startdienstleistungen etabliert.

Bulmahn, die auch Vorsitzende des Ministerrates der Europäischen Weltraumagentur (ESA) ist, hob die gute Zusammenarbeit mit Russland auch auf europäischer Ebene hervor. Der Rat habe unter ihrem Vorsitz im vergangenen Mai 2003 der russischen Trägerrakete Sojus den Weg nach Kourou, dem europäischen Raketenstartplatz, geebnet. Im Juni sei von Baikonur (Kasachstan) aus die europäische Mars Express-Sonde erfolgreich auf einer russischen Trägerrakete gestartet.

Der Start des ersten deutschen Kosmonauten ins „Jähnseits“ (wie man in Sachsen damals scherzte) sorgte 1978 in West- wie Ostdeutschland für großes Aufsehen. Während der siebentägigen Mission forschten Jähn und seine russischen Kollegen in den Gebieten Erdbeobachtung, Medizin und Biologie.
(ld/.rufo)

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