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| Rubin jubelt: Das Team aus Kasan dominierte 2008 unangefochten die russische Meisterschaft (Foto: rubin-kazan.ru) | |
Dienstag, 04.11.2008
Rubin aus Kasan ist neuer russischer Fußballmeister
Kasan. Schon drei Spieltage vor dem Saisonende in der Premier-Liga ist „Rubin“ aus Kasan bereits neuer Fußballmeister in Russland. Die Mannschaft hat einen uneinholbaren Vorsprung von zehn Punkten auf ZSKA Moskau.
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Die Meisterschaft wurde durch ein 2:1-Sieg bei Ramenskoje unter Dach und Fach gebracht. Roman Adamow brachte mit einem Flachschuss ins lange Eck die Tataren in Führung. Ramenskoje, vom Deutschen Jürgen Röber trainiert, glich zwar noch aus, doch wenige Minuten vor Schluss erzielte Savo Milosevic per Direktabnahme das siegbringende 2:1 – und holte damit für den Club aus Tatarstan erstmals die Meisterschaft.
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Glückliche Spieler in goldenen Tjubetejkas Nach dem Spiel feierten sich die Spieler mit goldenen Käppchen am Platzrand - glücklich und geradezu berauscht nach der vollbrachten Tat. Die goldfarbene Variante der traditionellen zentralasiatischen „Tjubetejka“ war ein Dankesgruß an den usbekischen Trainer Kurban Berdyjew.
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Der ehemalige turkmenische Nationaltrainer hatte sein Ensemble die ganze Saison derart im Griff, dass die Meisterschaft eigentlich nie gefährdet war. Rubin Kasan rauschte von Anfang an wie ein Expresszug durch die russische Liga. Sieben Spiele, sieben Siege, das war ein Rekordstart. Und ein kommodes Polster, das den Verein weich ins Ziel trug.
Nationalkapitän Semak führte das Team zur Meisterschaft Herausragender Spieler der Kasaner ist Spielführer Sergej Semak, zugleich der Kapitän der russischen Nationalmannschaft. Ohne Semak, das gibt auch Berdyjew zu, wäre sein Team nicht Meister geworden.
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Stürmer Sergej Rebrow gehört zu den weiteren Stützen im Gefüge. Um den Nachteil an Spielerpotenzial gegenüber Zenit, ZSKA, Spartak auszugleichen, schuf der Trainer ein "harmonisches Kollektiv".
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Das Ende der Moskauer Hegemonie im Fussball Viele Jahre lang machten traditionell die Moskauer Vereine die russische Liga unter sich aus. Im letzten Jahr stürmte dann Zenit aus St. Petersburg auf die Siegerposition - und holte in der Folge noch den UEFA-Cup.
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Deshalb war Trainer Berdyjew bei aller Bescheidenheit natürlich auch sehr stolz. Er deutete den Ausgang der diesjährigen Premierliga als wertvolles Zeichen dafür, dass Russlands Regionen gegenüber den Metropolen aufgeholt haben.
(hg/rufo/Moskau)
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