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| Die Arctic Sea steht nicht mehr unter Arrest der russischen Behörden (Foto: solchart.fi) | |
Mittwoch, 28.10.2009
Russische Behörden geben Frachter Arctic Sea frei
Valetta. Das Ermittlungskomitee der russischen Generalstaatsanwaltschaft hat den Arrest des Frachters "Arctic Sea" aufgehoben. Das Schiff war monatelang erst in der Hand von Piraten, dann von russischen Behörden.
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Die unter maltesischer Flagge fahrende Arctic Sea sollte offiziellen Angaben nach Holz aus Finnland nach Algerien transportieren. Die Besatzung stammte aus Russland.
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Gekapert in der Ostsee Bereits in der Ostsee wurde die Arctic Sea von Piraten gekapert. Die Geisterfahrt des Schiffes führte bis nach Afrika vor Kap Verde. Dort übernahmen russische Marineeinheiten den Frachter mit Waffengewalt und setzten die Piraten fest.
Die russischsprachigen Täter stammen aus Lettland, Estland und Russland. Über die Hintergründe der Entführung ist immer noch nichts bekannt. Kurz nach dem Verschwinden der Arctic Sea tauchten Gerüchte auf, dass das Schiff Waffen (für den Iran) oder Drogen an Bord gehabt habe.
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Durchsuchung ohne Ergebnis Die mehrfache Durchsuchung des Frachters durch russische Fahnder der Staatsanwaltschaft hat aber - zumindest offiziell - keinen Befund ergeben. Nun hat die Generalstaatsanwaltschaft das Schiff, das zuletzt regungslos vor der afrikanischen Mittelmeerküste lag, freigegeben.
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Die Odysee der Arctic Sea ist damit aber noch nicht zu Ende. Bislang weigert sich Malta den Frachter aufzunehmen. Eine endgültige Entscheidung wird in den nächsten Tagen erwartet.
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