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| Piratenschiff versenkt: Indiens Kriegsschiff "Tabar" ist made in Russia (Foto: pvo.guns.ru) | |
Donnerstag, 20.11.2008
Russische Marine erwägt kommerzielle Piratenabwehr
Moskau. Das russische Verteidigungsministerium prüft gegenwärtig, ob seine Kriegsschiffe gegen Gebühr Frachter vor Piratenüberfallen schützen können. Angeblich gab es schon einige derartige Anfragen aus Nahost.
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Nachdem das russische Küstenwachschiff „Neustrashimy“ einige russische wie ausländische Schiffe sicher durch die Piraten-verseuchten Gewässer vor der Küsten Somalias eskortiert hat, hätten sich einige Länder in Moskau erkundigt, ob sie diese Dienstleistung nicht fest buchen können. Nach Angaben eines Flottensprechers gegenüber der Internet-Zeitung GZT.ru kämen einige der Interessenten aus Nahost-Ländern.
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Genauere Angaben zu den Interessenten, aber auch zu den möglichen Tarifen eines solchen Begleitschutzes, wollte er aber nicht machen.
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Die realen Einsatzkosten eines Kriegsschiffes dürften jedenfalls exorbitant sein und deutlich über den Preisen liegen, die private Sicherheitsunternehmen inzwischen für derartige Dienstleistungen anbieten.
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Weiterer russischer Einsatz vor Somalia ist Geheimsache Wie lange der Einsatz der „Neustrashimy“ noch dauern wird, wollte Marine-Sprecher Igor Dygalo ebenfalls nicht mitteilen. Die Ablösung durch ein anderes russisches Kriegsschiff sei aber schon geplant und in Vorbereitung.
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„Die russische Marine geht davon aus, dass die somalischen Piraten keine Bande von Halsabschneidern, sondern ein gut organisierte kriminelle Vereinigung sind. Sie nutzen die Massenmedien und das Internet, um die Maßnahmen der verschiedenen Länder zu verfolgen und ihre Aktionen zu organisieren“, sagte Dygalo als Begründung für die Geheimhaltung.
In Petersburg gebautes Kriegsschiff versenkt Piratenboot Nicht nur das russische Militär, auch die russischen Schiffbauer verbuchen inzwischen erste „Erfolge“ bei der Piratenabwehr: Die indische Fregatte „Tabar“, die am Dienstag vor Somalia das Mutterschiff einer Piratengruppe versenkt hat, war 2001 beim „Baltischen Werk“ in St. Petersburg vom Stapel gelaufen.
Agenturberichten war die "Tabar" von den Piraten direkt angegriffen worden - was neben der jüngsten Kaperung eine Supertankers einiges über das Selbstbewusstsein der Freibeuter verrät.
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Die indische Fregatte sei eine der modernsten ihrer Klasse, so ein Sprecher der Werft und in der Lage, gleichzeitig Über- und Unterwasserziele sowie Feinde in der Luft zu bekämpfen.
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