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Donnerstag, 24.04.2003
Russland liegt auf Platz sieben in der Welt
St. Petersburg. Hinter China, Indien, den USA, Indonesien, Brasilien und Pakistan nimmt Russland nach der Zahl seiner Bevölkerung den siebten Rang in der Welt ein. Nach der letzten Volkszählung beläuft sich die Zahl der Einwohner auf 145.290.000 Menschen, die sich aus ca. 67.620.000 Männern und mehr als 77.600.000 Frauen summieren. Das Durchschnittsalter der Männer liegt bei 58,5 Jahren, die Frauen werden im Schnitt 72 Jahre alt.
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Diese Zahlen entspringen dem Bericht des Staatskomitees für Statistik über den Ausgang der Volkszählung vom Dezember 2002, der am Donnerstag auf der Sitzung der russischen Regierung vorgelegt wird.
Das landesweite Zählen der Schäfchen förderte eine Menge interessanter Fakten zu Tage. So verringerte sich die Bevölkerung der Russischen Föderation seit 1989 um 1.840.000 Menschen (1,3 Prozent). Der Grund dafür sind eine geringere Geburtenrate und die Emigration. Wenn in den letzten 13 Jahren ein Abgang von 7,4 Millionen Menschen zu verzeichnen war, so steht dem eine Zuwanderung von 5,5 Millionen Leuten gegenüber. Während in 66 Subjekten der Föderation die Bevölkerung abnimmt, haben die südlichen Regionen des Landes einen Zuwachs zu verzeichnen.
Die schlaue Statistik weiß weiterhin zu berichten, dass Russland über 13 Städte mit einer Einwohnerschaft von über einer Million Menschen verfügt. Moskau führt diese Liste mit 10,4 Millionen Einwohnern an, gefolgt von St. Petersburg, wo 4,7 Millionen Menschen leben. Zu den Millionären gehören weiterhin Nowosibirsk, Jekaterinburg und Nishni Nowgorod. Während die Einwohnerschaft von Moskau im Vergleich zur Volkszählung 1989 um 17 Prozent zugenommen hat, weist Petersburg mit einem Schwund von 6,4 Prozent eine geradezu entgegengesetzte Tendenz auf.
Insgesamt leben 73,3 Prozent aller russischen Staatsbürger in den Städten. Dafür haben fast ein Drittel der ländlichen Siedlungen ihre Bevölkerung verloren, acht Prozent davon sind völlig ausgestorben, obwohl dort vor der letzten Volkszählung offiziell Menschen registriert waren. Die meisten dieser „Geisterstädte“ befinden sich im hohen Norden.
(sb/.rufo)
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