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Der grösste unter den russischen Oligarchen ist Michail Prochorow bereits. Der 2-Meter-Mann hat auch politische Ambitionen (Foto: Sport-Express)
Der grösste unter den russischen Oligarchen ist Michail Prochorow bereits. Der 2-Meter-Mann hat auch politische Ambitionen (Foto: Sport-Express)
Montag, 05.09.2011

Polit-Oligarch Prochorow stellt Schattenkabinett vor

Moskau. Die Partei "Rechte Sache" des Polit-Oligarchen Michail Prochorow hat ihr Schattenkabinett zu den Duma-Wahlen vorgestellt. Die Partei sieht sich auch als mögliches Sprungbrett für einen Überraschungskandidaten bei den Präsidentschaftswahlen.

Die Partei des Multimilliardärs, die sich als liberal gibt, will zweitstärkste Duma-Partei bei den Wahlen am 4.Dezember werden.

Zugleich kündigte Michail Prochorow einen möglichen neuen Schachzug bei den Präsidentenwahlen an, die im März 2012 stattfinden sollen. Wenn es gelinge, mit 15% in die Duma einzuziehen, sagte Prochorow auf einer Pressekonferenz in Moskau, sei man auch verpflichtet, einen Präsidentschaftskandidaten aufzustellen.

Er wolle dabei nicht ausschliessen, dass er selbst kandidiere. Wenn es allerdings einen "stärkeren Kandidaten" gebe, werde er diesem den Vorzug geben, sagte Prochorow.

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Es gab in den vergangenen Monaten bereits Spekulationen, möglicherweise könnte der jetzige Präsident Dmitri Medwedew selbst der "Rechten Sache" beitreten, zumal die Partei auf Betreiben des Kremls aufgebaut wurde. Medwedew selbst hat es bisher allerdings selbst immer wieder ausgeschlossen, dass er gegen Wladimir Putin kandidieren könnte.

Schattenkabinett: Wirtschaftsliberalismus und Populismus


Auf der Pressekoneferenz in Moskau nahm Prochorow dazu nicht weiter Stellung, nannte aber einige Zentralfiguren seines "Schattenkabinetts".

Er selbst sehe sich als möglichen Premierminister, sagte Prochorow. Der jetzige Vizedirektor des Ölkonzerns TNK-BP, Michail Slobodin könne Energieminister werden, der Mitbesitzer der "Apotheken-Kette 36,6", Artjom Bektemirow - Gesundheitsminister, der Journalist Alexander Ljubimow - Medienminister. Als Kulturministerin sehe er die Leiterin der "Bibliothek für ausländische Literatur", Jekaterina Genijewa.

Der Gründer der (nicht unumstrittenen) Jekaterinburger Bewegung "Stadt ohne Drogen", Jewgeni Roisman solle mit dem Kampf gegen Drogenkonsum und Alkoholismus beauftragt werden.

Die Partei "Rechte Sache" kombiniert wirtschaftsliberale Ansätze mit nationalem Populismus, ohne bisher allerdings den Durchbruch in Meinungsumfragen geschafft zu haben.
Einer der Programmpunkte der Prochorow-Partei "Rechte Sache" ist Abschaffung der Immunität der Parlaments-abgeordneten in Russland, da Abgeordneten-mandate oft als Schutz gegen strafrechtliche Verfolgung genutzt werden.



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