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Winterolympia im Badeort: Russland will 2014 in Sotschi der Welt zeigen, was es auf die Beine stellen kann (Foto: sochi2014.ru)
Winterolympia im Badeort: Russland will 2014 in Sotschi der Welt zeigen, was es auf die Beine stellen kann (Foto: sochi2014.ru)
Dienstag, 25.09.2012

500 Tage vor Olympia: Sotschi 2014 auf Zielgerade

Moskau/Sotschi. 500 Tage vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 ist die Kurstadt am Schwarzen Meer nach Angaben der Organisatoren auf der Zielgeraden: Der Bau der Sportstätten erfolge nach Plan - und ohne Skandale.

Die neu aus dem Boden gestampften Sportstätten seien im Schnitt zu 70 Prozent fertig, sagte der Präsident des Vorbereitungskomitees, Dmitri Tschernyschenko, heute in Moskau.

Bei Russland-Aktuell
• Sotschi droht Olympia-Rekord an Skandalen und Kosten (14.08.2012)
• Russland bei Olympia: Bloß kein neues Vancouver! (27.07.2012)
• Waffenlager in Abchasien - für Terrorakte in Sotschi ? (10.05.2012)
• Sotschi-2014: Jeder Bürger lernt 662 Wörter Englisch (16.04.2012)
• Potanin: Olympia-Objekte in Sotschi gewinnbringend (24.11.2011)

"Bisher keine Budget-Überschreitungen"


Auch das Budget für diese Neubauten von rund 200 Mrd. Rubel (etwa 5 Mrd. Euro) werde bisher eingehalten. «Sotschi 2014 wird das Schaufenster des neuen Russland sein», warb Tschernyschenko. Er wies Kritik zurück, dass bei Zwangsumsiedlungen die Rechte enteigneter Bewohner verletzt würden.

«Insgesamt sind 2000 Menschen von Umsiedlungen betroffen. Sie haben entweder Bargeld oder eine neue Wohnung erhalten», sagte der Organisationsleiter. Jeder Fall werde einzeln betrachtet.

Bei Russland-Aktuell
• Sotschi geht in den Olympia-Endspurt für 2014 (31.05.2011)
• Sotschi: Plattgemacht für die Olympischen Spiele (23.06.2009)
• Die junge Stadt und das Meer: Sotschi wird 100 Jahre alt (16.06.2009)
• Olympisches Sotschi: Alles fehlt noch, außer den Bergen (30.07.2007)

Menschenrechtler kritisieren Zwangsumsiedlungen


Zuletzt hatte etwa die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) kritisiert, dass mit Zwangsenteignungen ohne angemessene Entschädigung die olympischen Prinzipien mit Füßen getreten würden.

Die Organisation veröffentlichte Bilder von Abrissarbeiten eines Hauses und weinenden Familien, die ihre Wohnung verloren.

Auch Umwelt-Organisationen beklagen immer wieder die wegen der Olympia-Großprojekte gemachten heftigen Eingriffe in die Ökologie des einmaligen Naturraums, wo sich auf engem Raum Flora und Fauna von Hochgebirge und suptropischem Küstensaum begegnen.

(dpa)


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Observer 27.09.2012 - 10:01

Weder das Budget, noch der Zeitplan wird eingehalten!

Es ist doch eine völlig falsche Darstellung wenn behauptet wird, das Budget und der Zeitoplan für Sochi 2014 seien im Plan.
Das Gegenteil ist der Fall. Davon kann ich mich jeden Tag wenn ich vom Hotel in Adler zur Arbeit nach Krasnaya Polyana fahre, überzeugen.
Es täte diesem newsletter gut, wenn er Pressemeldungen nicht einfach abdruckt, sondern recherchiert, ob die Pressemeldung der wirklich der Wahrheit und den Tatsachen entspricht!


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