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Die Zukunft der russischen Wirtschaft soll nicht mehr in Gigantomanie, sondern in der Nano-Technologie liegen, meint Medwedew (Foto: TV)
Die Zukunft der russischen Wirtschaft soll nicht mehr in Gigantomanie, sondern in der Nano-Technologie liegen, meint Medwedew (Foto: TV)
Dienstag, 06.10.2009

Medwedew: Weg von Gas und Öl, hin zur Nanotechnologie

Moskau. Die Zukunft der russischen Wirtschaft liegt nicht im Öl- und Gasexport, sondern in der Nano-Technologie. Bisher allerdings haben Staat und Wirtschaft in Russland aus der Krise noch nicht gelernt, so Medwedew zur Eröffnung des Nanotechnologie-Forums.

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Obwohl die Krise alle Wirtschaftsbereiche schmerzhaft getroffen habe, sagte Dmitri Medwedew, sei bisher niemand zu Veränderungen bereit. Es sei durchaus möglich, das alle bequem im alten Stil weitermachen, sowie die Öl-Preise sich normalisiert haben.

Bei Russland-Aktuell
• Deutsche Wirtschafts-Vertreter bei Premier Putin (02.11.2008)
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• Russland setzt auf Nanotechnologie gegen US-Raumwaffen (01.12.2008)
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Dies sei eine "traurige Erkenntnis". Weder die Wirtschaft noch der Staat verändere sich so, wie das wünschenswert sei, sagte Medwedew, der seine Präsidentschaft unter dem Motto der Modernisierung und Innovation angetreten hatte.

Die russische Wirtschaft nach der Krise müsse auf Wissen und auf innovativen Technologien aufgebaut sein und nicht auf den grossen Rohstoffreserven Russlands, mahnte Medwedew.

Auf dem heute in Moskau eröffneten ersten Internationalen Forum für Nano-Technologie stellen 300 Unternehmen sich und ihr Projekte vor.

Der russische Staat fördert die Entwicklung der Nano-Technologie mit insgesamt knapp sieben Milliarden Euro. Die Hälfte der Mittel geht bisher an die Staatsholding "RosNano" unter der Leitung von Anatoli Tschubais.



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