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Russland Leserkommentare


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  • 16.12.2011 17:34   Gena

    Alles Banane?

    Es scheint fast so, als könne Putin tun was er will - seinen Kritikern kann er es doch nie recht machen. Aber ganz so einfach ist es doch nicht, wie es sich Paulsen macht.

    Putin ist natürlich selbst höchstgradig daran interessiert, dass die Präsidentenwahl ihm eine ausreichende Legitimation verschafft. Man wird wohl davon ausgehen können, daß er dafür Himmel und Hölle in Bewegung setzen wird. Die 95.000 Webcameras werden sicher installiert, die dazugehörigen Server auch, vielleicht auch noch stationäre Video-Überwachungskameras.

    Und dann kann man auch nicht ganz übersehen, dass doch auch alle Parteien der Duma-Opposition in den Wahllokalen präsent sein sollen. Die sind nicht alle käuflich.

    Jedenfalls kann Putin wohl damit rechnen, dass er im zweiten Wahlgang siegt, dafür reicht seine Autorität im Lande. Er wird lieber einen dramatischen Wahlkampf und einen dramatischen zweiten Wahlgang riskieren, als seine Legitimation zu verbrennen.

    Und was die Früchtchen bei den Gouverneurswahlen angeht - der von Putin vorgeschlagene Wahlmechanismus verlagert jedenfalls politische Prozesse teilweise in Richtung Basis. Zum Beispiel, indem die Parteien ihre Kandidaten nominieren (nicht das Regionalparlament, sondern die Parteien!) und zur Wahl stellen.

    Politik | Putin: Volk soll Senatoren und Gouverneure wählen
    01.12.2011 21:13   Gena

    Hier irrte Al-Biruni

    ... in einem hat "albiruni" Recht. In Sumgait fand 1988 kein aserbeidschanischer Völkermord statt, sondern ein aserbeidschanischer Pogrom gegen die armenische Minderheit.

    Ich hatte nur in der Überschrift verkürzt von "türkischem und aserbaidschanischem Völkermord geschrieben, im Text dann aber - was wohl unbestreitbar korrekt ist - von "aserbaidschanischem Pogrom in Sumgait" ... der im Weiteren dann der Auslöser für die Unabhängigkeitserklärung Berg-Karabachs wurde. Dieser Pogrom war tatsächlich kein Völkermord, aber er erinnerte die Armenier drastisch an den Genozid im Osmanischen Reich.

    Ganz und gar Unrecht hat "Albiruni" darum, wenn er schreibt: "Die Geschehnisse im Osmanischen Reich haben nichts mit dem Berg-Karabach-Konflikt zu tun und haben daher in einer Diskussion nichts zu suchen."

    Was er so schamhaft verharmlosend "Geschehnisse" nennt, waren doch die drei Wellen von Völkermord, denen die Armenier in der Türkei vor dem ersten Weltkrieg ausgesetzt waren.

    Diese haben sehr wohl mit Sumgait und Berg-Karabach zu tun, denn sie stehen in ein und demselben historischen, kulturellen und psychologischen Kontinuum. Die Unabhängigkeitserklärung von Berg-Karabach war ein Versuch der Armenier, sich gegen eine Wiederholung historisch abzusichern.

    Sie haben natürlich Recht, geehrter "Albiruni", dass es keinen Sinn macht, in der Vor- und Frühgeschichte Gründe für die Staatsgrenzen von heute zu suchen. Zumal dann ja auch der Osten der Türkei wieder zu einem armenischen Grossreich gemacht werden - und Aserbaidschan ganz von der Landkarte gestrichen oder dem Iran zugeschlagen werden müsste.

    Aber es gibt menschliche Realitäten, die schlecht ignoriert werden können, weil sie wichtiger sind, als Staatsgrenzen.

    Man kann Ereignisse wie den türkischen Völkermord an den Armeniern einfach nicht aus dem Gedächtnis dieses Volkes streichen, inbesondere nicht durch Denkverbote und Repressionen (mit denen in der Türkei gegen Genozid-Erwähnung vorgegangen wird). Die Angst der Armenier bleibt, erneut vor der Gefahr der Vernichtung zu stehen.

    - Aserbaidschan lehnt sich immer stärker an die ethnisch und kulturell nahestehende Türkei;

    - die Türkei will ihren Einfluss als Regionalmacht auch im Kaukasus ausbauen, indem sie den Konflikt mit den Armeniern schürt.

    Mindestens psychologisch und politisch ist die Verleugnung des Völkermordes durch die Türkei eines der Haupthindernisse auf dem Weg zur Regulierung des Konfliktes um Berg-Karabach.

    "Albiruni" sollte sich vielleicht mit seiner historischen Kompetenz in dieser Richtung engagieren. Damit die Armenier nicht das Schicksal erleiden, dass seinerzeit das Volk der Choresmier am Aralsee erlitt, dem der Universalgelehrte al Biruni entstammte. Wenn man Wikipedia glauben darf, dann wurden die Choresmier im 11.Jahrhundert erst von dem türkischen Sultan Mahmud erobert und dann komplett türkisiert und islamisiert.

    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    29.11.2011 10:40   Gena

    Bergkarabach, der türkische und der aserbaidschanische Völkermord an den Armeniern

    Ofensichtlich muss man für eine gerechte Beurteilung ausser der Bevölkerungsstatistik auch unbedingt den türkischen und den aserbaidschanischen Völkermord an den Armeniern berücksichtigen.

    Es ist ja doch historische Tatsache, dass im Türkischen Imperium vor dem 1.Weltkrieg in drei grossen Wellen hundertausende von Armeniern getötet wurden. Franz Werfel hat das beschrieben.

    Es ist auch eine Tatsache, dass 1988 in der aserbaidschanischen Stadt Sumgait bei Baku aserbaidschanische Marodeure durch die Strassen zogen und armenische Mitbürger ermordeten.

    Der unvergessene türkische Völkermord und dann konkret der aserbaidschanische Pogrom waren der Grund für die Unabhängigkeitserklärung Bergkarabachs.

    Solange die Türkei und Aserbeidschan diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit verleugnen, haben sie kein moralisches Recht, bei der Lösung des Bergkarabach-Problems mitzureden. Und schon gar nicht, wieder mal mit einer militärischen Lösung zu drohen!

    Die Armenier wären dumm, wenn sie auf den Korridor nach Bergkarabach verzichten würden. Er könnte vielleicht verkleinert werden, aber eine Nabelschnur nach Karabach muss es geben. Auch das müssten Aserbaidschan und die Türkei (die alle Konflikte in der Region schamlos nutzt, um sich als Regionalmacht zu etablieren) akzeptieren.

    Und wer ausgerechnet Stalins Entscheidung, Bergkarabach als Autonome Einheit der Sowjetrepublik Aserbaidschan zuzuschlagen, als Argument nutzt, setzt sich selbst ins Unrecht. Hatte doch Stalin hier (wie überall im Kaukasus, wie in Ossetien, Abchasien, Kabardino-Balkaria ...etc ) so entschieden, gerade um einen Konfliktherd zu erhalten, der beide Völker für lange Zeit verfeindet.

    Der von einem Diktator gestiftete Konflikt kann nur beendet werden, wenn Aserbaidschan endgültig auf Bergkarabach verzichtet und sich auf die eigene Entwicklung konzentriert.

    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    13.04.2011 22:51   Gena

    Glückwunsch!

    Die absolute Mehrheit der Bürger in Minsk und Weißrussland freut sich auch über die Festnahmen. Auch viele aus der Opposition, denn blutige Bombenanschläge sind eigentlich nicht die Methoden der Opposition! Darum haben doch sogar auch israelische Spezialisten bei der Aufklärung geholfen.

    Politik | Terror: Lukaschenko brüstet sich mit Express-Aufklärung
    19.11.2010 7:52   Gena

    Paranoia?

    Die russischen Medienberichte klingen ja wirklich verrückt, fast wie Paranoia, über die man sich zu Recht lustig machen kann. Aber es bleibt doch ein Restverdacht, dass die moderne Wissenschaft klammheimlich Dinge bewirken kann, die wir uns nicht erträumen lassen! Es wird übrigens auch manchmal berichtet, dass es die Möglichkeit gibt, Erdbeben künstlich und unauffällig auszulösen! Auch eine Errungenschaft sowjetischer Wissenschaftler ...

    Panorama | Hitzewelle in Russland: Die Amis sind an allem schuld
    06.02.2010 11:15   Gena

    Wieso sollte man Aeroflot nicht nutzen??

    "...So bleibt den Flugreisenden bislang nur der Umweg über Riga... " Eine typisch kaliningrader behauptung. als gäbe es den osten nicht mehr. in wirklichkeit gibt es natürlich auch noch den transit-umweg über moskau. per aeroflot nach moskau und dann von dort weiter nach berlin oder hamburg. ...

    Stadtnachrichten | Kaliningrad 2010: Weit ist der Weg nach Königsberg
    09.12.2009 0:18   Gena

    Vorvorgestern

    Das es diesen Unsinn von Vorvorgestern noch gibt! Auch in Russland sind doch Verstand und Anstand keine Frage der Nationalität. Korruption und Geschäftemacherei auch nicht. Es gibt keine Nation, die das Gute für sich gepachtet hätte und erst recht gibt es keinen Generalsündenbock.

    Politik | Nach dem Club-Brand rollen in Perm nun die Köpfe
    02.12.2009 22:15   Gena

    Georgia D.C.

    ... damit die Menschen nicht nur in Washington D.C. im Zweifelsfall von Anfang an verstehen, dass Saakaschwili ein Vorposten von Freiheit und Demokratie ist.

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